Gemeinsam gegen Hass und Intoleranz

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Fünf Punkte beinhaltet das „Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“.

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In zahlreichen Gemeindevertretungen des Kreises ist dies bereits unterzeichnet worden, nun soll das Plädoyer, welches sich gegen Rassismus stellt, auch auf Kreisebene beschlossen werden. Einen entsprechenden Antrag bringen Grüne, SPD, CDU, Freie Wähler und Linke zum kommenden Kreistag ein.

Am Freitag treffen sich die Kreispolitikerinnen und Kreispolitiker wieder im Gelnhäuser Main-Kinzig-Forum. Mit auf der Tagesordnung steht das „Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben“. Dies ist bereits von zahlreichen Verbänden, Institutionen und Politikern unterzeichnet worden. In fünf Punkten treten die Unterzeichner für ein demokratisches Zusammenleben ein: „Die Taten in den vergangenen Wochen, auch in Hessen und in unserem Main-Kinzig-Kreis, zeigen, dass wir uns gemeinsam gegen Hass, Intoleranz und politische motivierte Gewalt stellen müssen“, erklärt Reiner Bousonville, Fraktionsvorsitzender der Grünen Main-Kinzig, den gemeinsamen Antrag: „Wir möchten, dass auch der Kreistag ein Zeichen setzt, und zwar für Demokratie und gegen Hass.“

Das Plädoyer wurde erstmals im Mai der Öffentlichkeit vorgestellt. Punkt eins thematisiert die Würde des Menschen. Dort heißt es: „Die Würde des Menschen zu schützen ist Sinn der Demokratie. Die Menschenwürde ist unantastbar - dieser Grundsatz ist die erste und oberste Norm unseres demokratischen Staates.“ „Im zweiten Punkt wird im Plädoyer davor gewarnt, dass Rassismus und Menschenfeindlichkeit immer gesellschaftsfähiger werden. Dies ist ein erschreckender Trend“, so Bousonville. Dagegen sollen sich der dritte und vierte Punkt stellen, welcher sich für eine offene Gesellschaft und ein offenes und demokratisches Europa einsetzt: „Ein wichtiger Satz findet sich im fünften und letzten Absatz“, erklärt Bousonville. Dort heißt es: „Wir setzen uns für eine demokratische und gewaltfreie Streitkultur ein. Und wir schreiten ein, wenn die Grenzen eines guten, fairen und demokratischen Miteinanders verletzt werden.“

Eine gemeinsame Erklärung aller demokratischen Fraktionen im Kreistag ist das Plädoyer aber nicht: „Die FDP wollte dem gemeinsamen Antrag nicht beitreten“, so Bousonville abschließend.

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