Bürgermeister im Jobcenter: Gedeihliche Zusammenarbeit

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„Wo beantrage ich Arbeitslosengeld II?“ „Bis zu welcher Höhe übernimmt das Amt die Miete für meine Wohnung?“

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Erste Anlaufstelle bei solchen und ähnlichen Fragen ist für viele Menschen das Rathaus in ihrem Wohnort. So sind die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Main-Kinzig-Kreis (MKK) in Gesprächen mit Leistungsbeziehern, Vermietern oder ehrenamtlichen Helfern häufig mit dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuches II (SGB II) konfrontiert. Daher legt das Kommunale Center für Arbeit (KCA) großen Wert auf ein vertrauensvolles und gut informiertes Netzwerk zwischen Kommunen und Jobcenter.

Um dieses Netzwerk zu festigen, hatte Susanne Simmler (SPD), Verwaltungsratsvorsitzende des KCA, die Rathaus-Chefs am 20. September 2019 in die KCA-Zentrale nach Gelnhausen eingeladen. Auf der Agenda stand unter anderem das Thema „Kosten der Unterkunft“ – „Wir wissen aus verschiedenen Gesprächen, dass dieses Thema in den Städten und Gemeinden besonders relevant ist“, so Simmler.

Michael Krumbe, Vorstand des KCA-Jobcenters, erläuterte in diesem Zusammenhang, wie der für den MKK gültige Mietspiegel zustande kommt. Ferner legte er die rechtlichen Grundlagen im SGB II dar und erklärte, dass das Jobcenter keine Mietverträge für die Leistungsempfänger eingehen könne. Diese tragen in der Regel selbst die Verantwortung dafür, die erhaltenen Mietleistungen an den Vermieter zu überweisen. Weitere Schwerpunkte des angeregten Austauschs waren die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund sowie die im Rahmen des Sozialen Arbeitsmarkts im MKK (SAM) geschaffenen Möglichkeiten, Langzeitleistungsbezieher durch ein intensives Coaching und umfangreiche Fördermöglichkeiten den Weg in passgenaue Beschäftigungsverhältnisse zu ebnen. Die anwesenden Bürgermeister und Gemeinde-Vertreter zeigten sich beeindruckt von der breiten Palette an Angeboten, die das KCA-Jobcenter für die unterschiedlichen Zielgruppen vorhält. Es sei für die soziale Ausgewogenheit vor Ort wichtig, dass man erwerbslosen Menschen strukturierte Beschäftigungsmöglichkeiten anbiete, so der breite Tenor.

Auch das regionale, webbasierte Stellenportal jobNEWS-MKK kam erneut zur Sprache. Krumbe bedankte sich herzlich bei den Kommunen, die bereits den Verweis auf das kostenfreie und offen zugängliche Portal auf ihren jeweiligen Webseiten verankert haben.

Insgesamt waren 15 Kreiskommunen der Einladung von Susanne Simmler gefolgt. „Wir planen diesen Austausch im jährlichen Turnus zu wiederholen“ so die Erste Kreisbeigeordnete. „Auch wenn wir uns im Rahmen der Bürgermeisterkreisversammlung und anderer Gremien regelmäßig treffen, zeigt sich, dass die Themen des SGB II so wichtig und anspruchsvoll sind, dass dieses eine separate Veranstaltung rechtfertigt.“ Mit ihrer Ankündigung verknüpft die Vize-Landrätin die Hoffnung, dass die enge und bewährte Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Jobcenter weiter gedeihe.

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