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Wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller aus Berlin berichtet, wird mit dem PTA-Reformgesetz die Ausbildung der pharmazeutisch-technischen Assistentinnen und Assistenten modernisiert und an die Erfordernisse der Arbeit in der Apotheke angepasst, die sich seit Inkrafttreten des alten Berufsgesetzes 1968 erheblich gewandelt hätten.

„Die neustrukturierte Ausbildung und die neuen Ausbildungsinhalte berücksichtigen insbesondere den deutlich gestiegenen Beratungs-aufwand bei der Abgabe von  Arzneimittel“, erläutert die Gesundheitspolitikerin, die das Gesetz als Fachberichterstatterin der SPD mit verhandelt hat. Auch die zunehmende Digitalisierung im Apothekenalltag werde aufgegriffen. Die Neuregelung stärke den PTA-Beruf und erweitere die Kompetenzen der PTA, so Müller weiter. So können künftig bestimmte Tätigkeiten auch ohne Aufsicht durch den Apotheker ausgeübt wer-den. Auch werde die Möglichkeit eröffnet, dass PTA mit einer entsprechenden Weiterbildung die Praxisanleitung während der praktischen Ausbildung anderer PTA übernehmen können. Bettina Müller: „Damit wird in dem Beruf endlich auch eine Aufstiegsmöglichkeit geschaffen“. Der SPD sei es auch wichtig gewesen, die Krankenhausapotheken stärker in die Ausbildung der PTA einzubeziehen, um die Einsatzmöglichkeiten während weiter zu verbreitern. Krankenhäuser können deshalb auch Träger der Ausbildung werden.

Bettina Müller bedauert, dass die Ausbildungsdauer der PTA nicht auf die bei den anderen Gesundheitsfachberufen üblichen drei Jahren angehoben wird, wie es die SPD gefordert habe. Es sei aber immerhin gelungen, eine Überprüfung der Neuregelung acht Jahre nach Inkrafttreten durchzusetzen. Dann müsse die Verlängerung der Ausbildung erneut auf die Tagesordnung.

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