Zulassung synthetischer Kraftstoffe unverzichtbar

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Falls sich die einschlägigen Veröffentlichungen bestätigen, wird es aus Sicht von Volker Rode (CDU), Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Main-Kinzig, an den Ladestationen für E-Autos in absehbarer Zeit deutlich Preiserhöhungen geben.

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Das gelte insbesondere für die „schnellen“ Lader. Hier sei ein Preis von 79 Cent pro Kilowatt denkbar, die Grundgebühr komme obendrauf. „So gesehen, sind rund 29 Cent pro kWh im häuslichen Bereich geradezu ein Schnäppchen“, so Rode. Vor diesem Hintergrund fordert er die Zulassung von „Care-Diesel“, der aufgrund seiner Zusammensetzung von Altstoffen deutlich weniger CO2 freisetze.

"Der sogenannte 'Care-Diesel' wird zu 100% aus regenerativen Altspeiseölen und Fettresten hergestellt. In zehn Europäischen Staaten sei dieser Treibstoff zugelassen. Nur in Deutschland werde von der Umweltministerin und vielen Grünen versucht, mit brachialer Gewalt die Elektromobilität durchzusetzen. Es ist aus Sicht der MIT sei es ökologischer Unsinn alle Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu verschrotten. Anstatt dessen könnten synthetische Kraftstoffe unter dem Strich zu einer besseren Ökobilanz beitrage. Das gelte besonders beim Einsatz von solchen Kraftstoffen für das Handwerk mit seinen vielen Baustellen – und Lieferfahrzeugen, für die es aktuell keinen vernünftigen Ersatz mit elektrischem Antriebe gebe – von den Kosten einmal ganz abgesehen"; so Roder weiter.

Statt vollständiger Technologieoffenheit würden in Deutschland mir Vorliebe von Rot-Grün Ideologien gepflegt. „Aus unserer Sicht kann die Elektromobilität nur ein Weg von mehreren sein und es ist aus Sicht der Mittelstandsunion nicht im Ansatz nachvollziehbar, dass das Bundesumweltamt kurzfristige Alternativen die zur deutlichen Verbesserungen der CO² Bilanz beitragen nicht zulässt,“ so Rode, der auch Mitglied im Bundesvorstandes der MIT ist. In diesem Zusammenhang appellierte er an die lokalen Bundestagsabgeordneten der CDU, sich stärker als bisher für die Belange der mittelständischen Wirtschaft einzusetzen. "Die Anforderungen an moderne Mobilität setzen Offenheit beim Einsatz unterschiedlicher Technologien voraus. Da gebe es durchaus noch Defizite in der Koalition", so Rode abschließend.

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