Arbeitsmarktinstrument mit sozialdemokratischer Handschrift

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Christoph Degen ist nicht nur Generalsekretär der hessischen SPD sowie Mitglied des Landtages in Wiesbaden, "er ist auch ein versierter und interessierter Sozialpolitiker", heißt es in einer Pressemitteilung des Kommunalen Centers für Arbeit (KCA).

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Gerne sei er daher der Einladung der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler (SPD) gefolgt, sich persönlich über aktuelle Projekte des Kommunalen Jobcenters im Main-Kinzig-Kreis zu informieren. Simmler empfing Degen in ihrer Funktion als KCA-Verwaltungsratsvorsitzende gemeinsam mit Vorstand Michael Krumbe sowie dessen Stellvertreterin Beate Langhammer am 10. Januar 2020 in Gelnhausen.

Degen zeigte sich beeindruckt von der Aufgabenvielfalt des KCA, welches als sogenannte Optionskommune die Aufgaben nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) in kommunaler Eigenverantwortung wahrnimmt. Herzlich gratulierte der Abgeordnete den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jobcenters dazu, dass es ihnen seit acht Jahren erstmals gelungen ist, die Zahl der Arbeitslosen im SGB II unter die Schallmauer von 6.000 Personen zu senken. Sein besonderes Interesse galt dem Projekt „SAM – Sozialer Arbeitsmarkt im MKK“, welches seit dem Sommer 2019 läuft. Im Fokus stehen hier Menschen, die seit vielen Jahren nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen konnten. Neben umfangreichen Entgeltsubventionen, die eine hohe soziale Verantwortung der Arbeitgeber unabdingbar machen, ist ein enges Coaching elementarer Bestandteil von SAM.

In einem regen Austausch mit Mitarbeiterinnen der Fachstelle SAM erkundigte sich Degen nach den bisherigen Erfahrungen aus der Praxis. Der studierte Pädagoge und staatlich geprüfte Förderschullehrer diskutierte dabei mit den Fachleuten auf Augenhöhe. „Dieses Arbeitsmarktinstrument trägt eine klare sozialdemokratische Handschrift – ich freue mich, dass die Verantwortlichen in meinem Wahlkreis das Thema Soziale Teilhabe so wirkmächtig und zielführend umsetzen“, so Degen, der versprach sein Lob für das Jobcenter des Main-Kinzig-Kreises auch in Wiesbaden und andernorts nicht für sich behalten zu wollen. Weitere Schwerpunkte des Gesprächs waren die erfolgreiche Integration in Arbeit von fast 4.000 Flüchtlingen seit 2013 sowie das Bildungs- und Teilhabepaket.

„Der Main-Kinzig-Kreis hat mit der Übernahme der Betreuung- und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in Eigenverantwortung im Jahr 2005 die richtige Entscheidung getroffen. Dies spiegelt die seit vielen Jahren sehr gute Arbeit des KCA wieder“, freut sich Susanne Simmler. „Man merkt Christoph Degen an, dass er aufrichtiges Interesse an der Materie hat und sich auch fundiert damit auseinandersetzt“, pflichtet ihr KCA-Vorstand Krumbe bei. Alle Beteiligten waren sich einig, dass sie den engen und vertrauensvollen Austausch weiter aufrechterhalten wollen.

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