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Zunächst befand sich der Standort Wächtersbach als einziger Standort für den Neubau der Gesundheitsakademie durch den Landkreis bereits in Planung, bevor sich überhaupt dezidiert Gedanken über die Vor- und Nachteile der möglichen Standorte im Kreisgebiet gemacht wurde.

In einem ersten durch den Landkreis beauftragten Gutachten wurde das gleiche Planungsbüro ausgewählt, welches auch mit der Umsetzung für den Standort Wächtersbach betraut war. Es waren in dem Gutachten wichtige Faktoren schlicht nicht aufgenommen. Daher kam dieses Gutachten zu falschen Ergebnissen. Die FDP-Fraktion führte daraufhin eine eigene ausführliche Analyse der möglichen Standorte durch. Auf Drängen der FDP-Fraktion wurde in Folge durch den Landkreis ein neues, diesmal neutrales Gutachten in Auftrag gegeben.

Dieses zweite Gutachten, das auf den durch den Haupt- und Finanzausschuss vorgegebenen Kriterienkatalog fußt, kam nun zu den gleichen Ergebnissen wie die Analyse der FDP-Kreistagsfraktion: Gelnhausen ist mit weitem Abstand der am besten geeignete Standort für die Gesundheitsakademie.

„Dass die Gesundheitsakademie nun tatsächlich in der Kreisstadt Gelnhausen angesiedelt wird, ist ein großartiger Erfolg, denn Gelnhausen ist unter allen Gesichtspunkten der bestmögliche Standort. Der Einsatz der FDP-Fraktion hat sich gelohnt, denn wir haben von Anfang für ein offenes Verfahren gekämpft. Gemeinsam haben wir nun eine für den Kreis positive Entscheidung herbeigeführt“, erklärt der ehemalige Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete, Dr. Ralf-Rainer Piesold.

„Wir sind sehr froh, dass sich unsere Bemühungen am Ende gelohnt haben und unsere anfängliche Auffassung nun durch das neue neutrale Gutachten bestätigt und auf breiter Front geteilt wird. Selbstverständlich ist es grundsätzlich wichtig, dass möglichst viele Kommunen von den Investitionen des Landkreises profitieren und auch in der Fläche eine breite Infrastruktur geschaffen wird. Im Fall der Gesundheitsakademie überwiegen die Vorteile des Standortes Gelnhausen aber in einem solch hohen Maße, dass jegliche andere Entscheidung unverantwortlich gegenüber den Lernenden, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewesen wäre. Daher haben wir als Fraktion hart für das neutrale Gutachten gekämpft und sind nun sehr froh, dass diese wichtige Entscheidung nicht durch politischen Proporz verwässert worden ist“, kommentiert der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Kolja Saß.

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