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Lotz kritisiert, dass die Belange der Kinder und Familien nicht ausreichend berücksichtigt werden. „Homeoffice mit Kindern und Hausunterricht ohne digitale Geräte können schnell sehr ätzend werden. Es ist absehbar, dass es für längere Zeit keine Rückkehr zum gewohnten Familienalltag gibt. Umso mehr wundert es mich, weshalb die Landesregierung bei den Themen Kitas und Schule so schludert. Es werden keine Perspektiven und Lösungen geboten, die den Familien Orientierung bieten. Das wurde in den Debatten im Landtag einmal mehr deutlich“, sagte Heinz Lotz am Rande der Landtagssitzung in Wiesbaden.

Als besonders schlimm empfindet Heinz Lotz die enorme Unklarheit, in der die Familien von der Landesregierung gelassen werden – sei es bei der stufenweisen Öffnung der Kinderbetreuung oder der Teilöffnung der Schulen. „Die Schulen und Kitas haben in den vergangenen Wochen mit vielfältigen Problemen zu kämpfen gehabt und haben sich so gut es eben ging auf die Herausforderungen eingestellt. Die Versäumnisse der Landesregierung der vergangenen Jahre kommen nun aber sehr ungemütlich ans Tageslicht. Natürlich kann man in einer Krise wie dieser nicht alles detailliert planen, aber die Konzeptlosigkeit von Kultusministerium und Sozialministerium rechtfertigt das noch lange nicht“, so Heinz Lotz.

Für die Kitas und Kindergärten fordert Heinz Lotz einen landesweit einheitlichen Verzicht auf die Kita-Gebühren und außerdem soll das Sozialministerium schnellstmöglich einen Plan vorlegen, wie die schrittweise Öffnung der Kitas stattfinden soll. Ähnliche sehe es bei den Schulen aus. Hier müsse das Kultusministerium schnellstmöglich klare Konzepte erarbeiten, wie es nach den Sommerferien weitergehe und wie der digitale Unterricht schnellstmöglich ausgebaut werden kann. „Sozialminister Klose und Kultusminister Lorz schätzen die Lage völlig falsch ein. Sie übersehen die Herausforderungen, vor denen Familien gerade stehen: Viele Eltern können nicht auf Arbeit gehen, weil sie in Kurzarbeit sind oder weil die Kinder zu Hause sind. Die Vereinbarkeit von Homeoffice, Heimunterricht und Kinderbetreuung, deutlich weniger Freizeitmöglichkeiten insbesondere für Kinder und Jugendliche, die Angst vor Arbeitsplatzverlust und finanzielle Sorgen, Kontaktbeschränkungen zu Familienmitgliedern außerhalb des eigenen Haushalts, all das belastet die Familien“, sorgt sich Heinz Lotz. Besonders Kinder und Jugendliche seien in ihrem Wohl gefährdet, weil sie unter den Einschränkungen, den fehlenden Kontakten zu Gleichaltrigen, den eingeschränkten Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten, aber auch den Problemen innerhalb der Familie leiden. Die Debatten in der aktuellen Landtagssitzung vom 26. bis 28. Mai 2020 deckten deutlich den hessischen Nachholbedarf auf.

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