Breitbandausbau weiter vorantreiben

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Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hat zusammen mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Daniel Protzmann, dem FDP-Mitglied im Kreisausschuss, Prof. Dr. Ralf-Rainer Piesold, dem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion, Kolja Saß, und dem Beisitzer im FDP-Kreisvorstand, Michael Otten, die Breitband Main-Kinzig GmbH besucht, um mit dem Kreisbeigeordneten und Wirtschaftsdezernenten Winfried Ottmann (CDU), dem Geschäftsführer Anton Schneid und der Assistenz der Geschäftsleitung, Simone Roth, über die Entwicklung des Breitbandausbaus im Main-Kinzig-Kreis zu sprechen.

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„Der Ausbau der Breitbandversorgung im Main-Kinzig-Kreis schreitet schnell voran“, stellte der Geschäftsführer Anton Schneid fest. Bisher habe man über 149.000 Haushalte, über 45.000 Privatkunden und über 2700 Gewerbekunden an das Breitbandnetz anschließen können. Rund 60 Schulen, elf Kreisliegenschaften und rund 40 Unternehmen hätten einen sogenannten Glasfaserdirektanschluss erhalten. Der Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann (CDU) ergänzte, dass man bereits im Mai 2019 alle staatlichen Schulen im Main-Kinzig-Kreis, mit Ausnahme der Schulen in Hanau, mit einem Breitbandanschluss versorgt habe. „Mitte 2021 sollen dann auch alle Privatschulen mit der schnellen Internetverbindung ausgestatten sein“, blickte Ottmann in die Zukunft.

Simone Roth erklärte den Liberalen, dass man derzeit diverse Projekte für einen möglichst flächendeckenden Anschluss der Gewerbegebiete vorantreibe.  Auffallend sei, dass manche Unternehmen bisher nicht bereit seien, sich mit einem schnellen Glasfaseranschluss ausstatten zu lassen. „Dies ist schade, da ein Anschluss an das Breitbandnetz auch den Immobilienwert deutlich steigert“, so Roth. In der Wirtschaft von morgen würden schnelle Datenübertragungsraten benötigt, ist sich Roth sicher. „Bis zu 2500 Unternehmen erhalten derzeit die einmalige Chance, einen leistungsstarken Gigabit-Internetanschluss zu bekommen - ohne zusätzliche Kosten, direkt ins Firmengebäude“, so Schneid. Diese Chance sollten die Unternehmen nicht ungenutzt lassen.

„Wir Freie Demokraten im Main-Kinzig-Kreis stehen hinter der Breitband Main-Kinzig GmbH, denn die Errichtung von digitaler Infrastruktur darf auch nach den Vorstellungen von uns Liberalen eine staatliche Aufgabe sein“, erklärten der FDP-Kreisvorsitzende Daniel Protzmann und der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Kolja Saß bei dem Gespräch. Auch für den FDP-Kreisbeigeordneten Prof. Dr. Ralf-Rainer Piesold ist ein möglichst flächendeckendes Breitbandnetz künftig unverzichtbar: „In Zeiten der Corona-Krise haben viele Unternehmen ihre Vorurteile über das Homeoffice überdacht und verworfen. Auch wenn wir unsere öffentliche Verwaltung künftig mit E-Government auf ein neues Level heben wollen, ist eine schnelle Internetverbindung unverzichtbar.“

Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn nutzte die Gelegenheit auch, um sich mit Informationen über die Herangehensweise des Main-Kinzig-Kreises hinsichtlich des Breitbandausbaus zu versorgen. „In meinem Heimatkreis, dem Wetteraukreis, hinken wir hinsichtlich des Breitbandausbaus deutlich hinterher. Breitbandanschlüsse in allen Schulen ist bei uns leider noch ferne Zukunftsmusik. Die gewonnenen Eindrücke werde ich nutzen, um in der Wetterau politisch für ein ähnliches Vorgehen zu werben.“

Foto (von links): Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Kolja Saß, Simone Roth, Prof. Dr. Ralf-Rainer Piesold, Anton Schneid, Winfried Ottmann, Daniel Protzmann, Michael Otten.

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