Müller sorgt sich um Zukunft der Reha-Einrichtungen

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller beklagt Nachteile für Reha-Kliniken und Reha-Einrichtungen beim Ausgleich von Einnahmeausfällen durch die Corona-Pandemie.

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Zwar sei auch für den Reha-Bereich eine Art Schutzschirm geschaffen worden, um die Ausfälle zumindest teilweise auszugleichen, so Müller. Dies sei aber nicht so umfangreich erfolgt wie bei Krankenhäusern und Ärzten. Anders als bei diesen, stünden sie derzeit auch nicht zur Verlängerung an.

Bettina Müller: "Gerade hier im Kreisgebiet bilden Reha-Einrichtungen einen wichtigen Teil der gesundheitlichen Infrastruktur. In den Kurstätten Bad Orb und Bad Soden-Salmünster hängen zudem viele Arbeitsplätze daran". Die Gesundheitspolitikerin befürchtet ehebliche Auswirkungen, wenn die bestehende Ausgleichsregelung für Einrichtungen der medizinischen Reha im April ausläuft. Die bis dahin möglichen Ausgleichszahlungen in Höhe von 50 Prozent der Erlösausfälle verglichen mit dem Vorjahr seien schon jetzt kaum ausreichend gewesen, so Müller. Wenn danach nichts mehr kommt, werde es bitter. Der Schutzschirm habe zudem die ambulante Reha gar nicht erst eingeschlossen. Weil Verordnungen ausbleiben oder Patienten wegen der Pandemie Reha-Behandlungen absagen, sei die Belegung vielerorts auf unter die Hälfte abgesunken, berichtet die Abgeordnete, die sich im Bundestag für eine gesetzliche Reglung einsetzen will.

Die Lage sei auch deshalb kritisch, weil eine im letzten Jahr vom Bundestag ermöglichte Verhandlungslösung bislang ins Leere laufe. Der Grund: Krankenkassen seien kaum bereit, mit den Reha-Einrichtungen in Verhandlungen über eine Vergütungsanpassung einzutreten. Zwar könne die entsprechende Rechtsverordnung Ende März noch einmal bis zum Ende des Jahres verlängert werden, so Müller. Aber solange sich die Kassen nicht bewegen, würde sich hier auch nichts tun. Es müsse zudem eine Lösung gefunden werden, wie der bei Reha-Patienten mit dem sogenannten "Post-Covid-Syndrom" anfallende Mehraufwand bei Therapie und Pflege finanziell berücksichtigt werden soll.

Bettina Müller hofft, dass es bei den Verhandlungen doch noch zu einer Einigung zwischen den Krankenkassen und den Reha-Trägern kommt. "Die Reha-Einrichtungen dürfen nicht zu den Verlierern der Pandemie gehören", so die Abgeordnete.

Foto: Bettina Müller (Mitte links) im Gespräch mit Almut Boller (links; Geschäftsführerin des Heilbäderverbandes), Michael Köhler (Mitte rechts; Vorsitzender des hessischen Heilbäderverbandes und Bürgermeister von Bad Zwesten) und Bad Soden-Salmünsters Kurdirektor Stefan Ziegler (re.).

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