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Gemeinsam mit Landtagspräsident Boris Rhein (CDU), den Vizepräsidenten und weiteren Mitgliedern des Hessischen Landtags gedachte auch der Wetterauer Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn (FDP), der als Betreuungsabgeordneter auch für den Main-Kinzig-Kreis zuständig ist, an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 76 Jahren am 8. Mai 1945. Zudem nahmen der Zeitzeuge und Oberstaatsanwalt a.D. Gerhard Wiese und Prof Dr. Christoph Cornelißen von der Frankfurter Goethe-Universität an der virtuellen Gedenkveranstaltung teil und sprachen über die Bedeutung des Kriegendes. Der 92 Jahre alte Wiese, der auch Ankläger bei den sogenannten Auschwitz-Prozessen war, bezeichnete den 8. Mai 1945 mit dem heutigen Wissen als einen Tag der Befreiung. Damals hingegen war er nach eigenen Worten vor allem froh darüber, den Krieg „einigermaßen heil“ überstanden zu haben, wenngleich er sich zum Kriegsende in russischer Gefangenschaft befand. Cornelißen beschrieb die deutsche Gesellschaft zum Kriegsende als zunehmend zermürbt und verzweifelt. Zudem habe ein Gefühl der Ambivalenz vorgeherrscht. Auf der einen Seite hätten manche am NS-Führerstaat festgehalten, um einen letzten Rest von Stabilität zu wahren, auf der anderen Seite habe es das verzweifelte Bemühen gegeben, den NS-Staat loszuwerden.

„Es gibt Dinge, unter die man keinen Schlussstrich ziehen kann und darf. Wer erkennt, was geschehen ist, ist besser gefeit gegen Wiederholung. Der 8. Mai 1945 war ein Tag der Befreiung für die Menschen in Europa. Er markiert für immer die Befreiung vom System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der von Nazi-Deutschland begonnene Weltkrieg hat millionenfaches Leid und Unrecht über die Welt gebracht. Der 8. Mai ist auch ein Tag des Gedenkens an die Millionen Toten durch Krieg und Gewalt sowie den Holocaust und die menschenverachtenden Gräuel der Nazis. Er ist gerade für uns als Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland auch ein Tag der Verantwortung. Er verpflichtet unser Land und jeden Einzelnen von uns jeden Tag aufs Neue für die Bewahrung des Friedens, der Freiheit und des Rechts in Europa und der Welt einzutreten“, so FDP-Landtagsvizepräsident Hahn anlässlich des 08. Mais 2021.

Gleichzeitig mahnte der ehemalige Justizminister, dass rechtsextremistisches Gedankengut in der Gesellschaft wieder salonfähiger würde. Auch würden Menschen jüdischen Glaubens immer häufiger mit antisemitischen Taten konfrontiert. „Unserer Sicherheitsbehörden müssen künftig gestärkt, besser vernetzt und ausgestattet werden, um Hass und Hetze rechtsstaatlich und wirksam, auch in sozialen Medien oder in Internetforen, zu bekämpfen", so Jörg-Uwe Hahn. Rechtsextremismus und Antisemitismus dürfe nicht aus dem Fokus verschwinden.

Foto: Bei der Gedenkveranstaltung (von links): Robert Lambrou, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, Ines Claus, Ulrich Wilken, Mathias Wagner, Peter von Unruh, Heike Hofmann.

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