Noch mehr Flugzeuge am Frankfurter Flughafen?

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Am 05.04. fand in Rodenbach die Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Fluglärm Hanau-Kinzigtal e.V. (IGF) statt.

In seinem Rückblick hob der Vorsitzende Eric Ludwig die konstruktive Zusammenarbeit der IGF mit der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und dem Hanauer Stadtrat Andreas Kowol hervor. Die IGF hat sich unter anderem dafür eingesetzt, dass der Main-Kinzig-Kreis sein Stimmrecht in der Fluglärmkommission Frankfurt behält.

Weiterhin erläuterte Eric Ludwig die Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr, wie z.B. anlässlich der Kommunalwahl die Befragung der Parteien zur Fluglärmproblematik im Kinzigtal. Der Vorsitzende dankte den Aktiven, die unverdrossen weiterhin zur Montagsdemo zum Frankfurter Flughafen fahren. Dies sei auch zu der Zukunft notwendig,  um zu zeigen, dass Scheinlösungen  - wie Lärmpausen oder Lärmobergrenzen - nicht akzeptiert werden. Helmut Ladwig ergänzte die Notwendigkeit weiterer Demos: „Wenn Fraports Wachstumsprognosen für 2020 tatsächlich eintreten sollten, dann kommen in Frankfurt so viele Flüge hinzu, wie der neue Berliner Großstadt-Flughafen insgesamt haben wird.“

Auf Anregung der IGF können in der Flugzeug-Monitoring-Anwendung INAA des Umwelthauses seit Februar 2016 sog. Flugtore im Kinzigtal eingeblendet werden. Diese erlauben eine Statistik der Flughöhen aufgrund der für jeden Flug gemessenen Radardaten. Die Tore liegen räumlich passend zu den Lärmmessstationen der IGF. Rodenbach z.B. ist  36 km von der Landebahn entfernt, trotzdem beträgt bei 70% der Anflüge die Flughöhe nur 1220 m. Wenn Anflüge nur 300 m höher erfolgen, halbiert sich der Lärmeindruck. „Die geforderte Anhebung der Flughöhen reduziert den Fluglärm - ohne dabei Lärm auf andere Gebiete zu verteilen“, betonte Helmut Ladwig in einem Vortrag über die gegenwärtig viel zu niedrigen Anflughöhen. Der Verein bedauert es sehr, dass in diesem Jahr die Umweltmesse Öko-Trends in Gelnhausen nicht stattfinden kann. Die IGF ist genauso wie der BUND der Meinung, dass diese überregionale und gut besuchte Messe für Ökologie und Umweltschutz in Zukunft wieder jährlich stattfinden sollte. In dieser Jahreshauptversammlung war leider eine Nachwahl notwendig geworden. Der verstorbene Kassierer  Rüdeger Reitz hinterließ eine große Lücke, die es zu schließen galt. „Gemeinsam gegen Fluglärm und Schadstoffe – für ein lebenswertes Kinzigtal“  bleibt das Motto der künftigen Aktivitäten.

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