Gemeinsam für mehr Sicherheit in den Kommunen

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Im Rahmen einer Regionalkonferenz hat Polizeipräsident Roland Ullmann am Donnerstag, den 9. August, über die Sicherheitsinitiative KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) der Hessischen Landesregierung informiert.

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MichaelReul 09092018

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Vertreter/-innen von 24 Kommunen aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis nahmen an der Informationsveranstaltung teil. Nach der Begrüßung durch Landrat Thorsten Stolz hob Polizeipräsident Roland Ullmann hervor: "Ich freue mich sehr, dass ich heute zahlreiche Vertreter/-innen umliegender Kommunen begrüßen konnte. Das zeigt mir, dass der Sicherheit im eigenen Ort eine große Bedeutung zukommt und wir gemeinsam mit der Hessi-schen Landesregierung und dem Projekt KOMPASS auf dem richtigen Weg sind."

Durch die bundesweit einzigartige Initiative KOMPASS können Städte und Gemeinden in Punkto Sicherheit passgenaue Lösungen für Probleme entwickeln. Der Austausch zwischen Polizei, Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Sicherheitspartnern wird intensiviert, sodass unter der Berücksichtigung lokaler Gegebenheiten angepasste Maßnahmen direkt vor Ort erfolgen können. Gemeinsames Ziel ist es, für mehr Sicherheit in den Städten und Gemeinden des Polizeipräsidiums Südosthessen zu sorgen. Zusätzlich fördert die Zusammenarbeit eine intensivere Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Die polizeiliche Kriminalstatistik für das Polizeipräsidium Südosthessen belegt, dass sowohl der Landkreis Offenbach als auch die Stadt Offenbach stetig sicherer geworden sind. "Mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen wollen wir auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken", teilte Polizeipräsident Roland Ullmann mit. Im Polizeipräsidium Südosthessen wurde in den beiden KOMPASS-Modellkommunen Hanau und Maintal seit der Einführung im Dezember 2017 bereits viel für die Sicherheit vor Ort getan.

Hanaus Stadtrat Thomas Morlock und Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher berichten aus erster Hand von der positiven Entwicklung seit der Teilnahme an der Initiative KOMPASS. So wurde in Hanau am 4.Juli dieses Jahres die Videosiche-rungsanlage auf dem Markt- und Freiheitsplatz offiziell freigeschaltet. Zudem rückte die Stadtwache ins Zentrum und mit der zusätzlichen Stelle einer Schutzfrau vor Ort steht Polizeioberkommissarin Katja Uffelmann allen Hanauer Bürgerinnen und Bürger als Ansprechpartnerin zur Verfügung. In Maintal fanden eine Sicherheitskonferenz sowie zwei Sitzungen von Arbeitsgremien statt, in denen intensiv über Vandalismus (Sachbeschädigungen/Graffiti) und geschilderte Angsträume gesprochen wurde. Ziel hierbei war zunächst eine Bestandsaufnahme, um im Anschluss passgenaue Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Aufgrund der bislang vorliegenden positiven Erfahrungen aus den Modellkommu-nen, beschloss das Hessische Innenministerium Ende Mai die Ausweitung des Programmes für alle hessischen Kommunen. Mittlerweile wurde mit Neu-Isenburg eine weitere Stadt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen in die Initiative KOMPASS aufgenommen.
Seither haben über 40 Kommunen ihr Interesse beim Hessischen Innenministerium bekundet.

Auszeichnung mit dem Sicherheitssiegel Jede KOMPASS-Stadt und jede KOMPASS-Gemeinde wird bei erfolgreicher Zu-sammenarbeit mit dem Land Hessen ihr eigenes Sicherheitssiegel erhalten. Vo-raussetzung hierfür sind unter anderem ein gut funktionierender Präventionsrat oder auch eine Ansprechperson auf kommunaler Ebener sowie die erfolgreiche Umsetzung von mindestens drei der im Rahmen des KOMPASS-Prozesses beschlossenen Projekte. Wenn die ausgemachten Probleme angepackt und passgenaue Lösungen erfolgreich umgesetzt wurden, werden diese KOMPASS-Kommunen mit dem Sicherheitssiegel als 'sichere Kommune' ausgezeichnet. Dieses Siegel ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Kommune sich in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer Bürgerinnen und Bürger eingesetzt, deren Sorgen und Ängste aufgegriffen und gemeinsam mit der Polizei Sicherheitsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt hat. Das Sicherheitssiegel ist somit ein Ausdruck der Wertschätzung und ein sichtbares Zeichen für mehr Sicherheit.

Mit KOMPASS kommt mehr Personal zur polizeilichen Kriminalitätsprävention Das Hessische Innenministerium hat dem Polizeipräsidium Südosthessen für KOMPASS zwei zusätzliche Stellen zugewiesen, um so den Bereich der lokalen Prävention weiter zu stärken. Das erfolgreiche 'Schutzmann/-frau-vor-Ort'-Programm ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Land Hessen bereits sehr leistungsstarke Bausteine im Sicherheitsportfolio hat, die sich in die Gesamtkonzeption von KOMPASS sehr gut einfügen. KOMPASS wurde auch deshalb entwickelt, um Kommunen ein umfangreiches Angebot an Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen an die Hand zu geben.

KOMPASS-Berater bieten Kommunen Orientierung Eine zentrale Rolle nehmen die KOMPASS-Berater/-innen ein. Das KOMPASS-Beratungsteam des Polizeipräsidiums Südosthessen, Kriminalrat Jürgen Schmatz und Kriminalhauptkommissarin Stephanie Padberg, stehen im ständigen Dialog mit den wissenschaftlichen und kommunalen Partnern, um den Fortschritt der gemeinsamen Initiative für mehr Sicherheit zu unterstützen. In einem ersten Schritt gehen sie auf die kommunalen Vertreter/-innen zu und erstellen mit diesen gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Berücksichtigung finden dabei bewährte Maßnahmen der Polizei und Präventionsprogramme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann. Von grundlegender Bedeutung ist es, alle Partner, die Aufgaben im Bereich der Sicherheit wahrnehmen, an einen Tisch zu holen. Neben kommunalen Verantwortungsträgern ist eine aktive Bürgerbeteiligung entscheidend. So können beispielsweise Bevölkerungsbefragungen und Ergebnisse aus Bürgersprechstunden sowie ernstgemeinte Wahrnehmungen der Einwohner aufgenommen werden. Weitere Informationen zur Sicherheitsinitiative KOMPASS gibt es unter www.kompass.hessen.de.

Foto: Kriminalrat Jürgen Schmatz (2. von links), Polizeipräsident Roland Ullmann (3. vl), Thomas Morlock (5. vl) und Monika Böttcher (7. vl).

Foto: Teilnehmer der Konferenz.

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