25 Jahre Migrationsbeauftragter der Hessischen Polizei

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"Ihre Arbeit ist von unschätzbarem Wert und wir dürfen auch ein bisschen stolz sein, einen so engagierten und allseits anerkannten Mitarbeiter in unseren Reihen zu wissen", würdigte Polizeivizepräsidentin Anja Wetz Herrn Hüsamettin Eryilmaz anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums.

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Eryilmaz war 1993 als einer der Ersten von vier Ausländerbeauftragten in den hessischen Polizeidienst eingetreten und wirkt seither mit großem Erfolg im Polizeipräsidium Südosthessen, maßgeblich im Bereich von Stadt und Kreis Offenbach.

Was damals als Novum bei der Hessischen Polizei galt, hat sich in den letzten 25 Jahren zu einer wertvollen und bereichernden "Institution" entwickelt. Sprachliche Hürden und ein von Misstrauen geprägtes Bild von der Polizei auf der einen Seite und das mangelnde Verständnis kultureller Andersartigkeit und Vielfalt auf der anderen Seite führten unweigerlich zu Missverständnissen und Vorbehalten. So war es seinerzeit auch nicht verwunderlich, dass die Ausländerbeauftragten in der Bevölkerung zuweilen als "Informanten"
der Polizei betrachtet wurden.

Dieses Bild hat sich in den letzten 25 Jahren grundlegend geändert. Durch die Vertrauens- und Netzwerkarbeit der Migrationsbeauftragten sowie den Partizipationsmöglichkeiten an den polizeilichen Präventionsprojekten ist es in großen Teilen gelungen, ein von Wertschätzung und Respekt geprägtes Miteinander zu pflegen.

Als Mentalitätsmittler, Konfliktberater und Mediator zwischen Polizei und Zivilgesellschaft reicht das Aufgabenspektrum der Migrationsbeauftragten von der Vermittlung Interkultureller Kompetenz bis hin zu vertrauensbildenden Maßnahmen in der Zuwanderungsgesellschaft. Aber auch Aufklärung über unser Wertesystem, die Rolle der Polizei in der Gesellschaft und die vielfältigen Präventionsmöglichkeiten gehören zu ihrem Portfolio.

Wie wichtig die Arbeit der Migrationsbeauftragten in der hessischen Polizei ist, haben die vergangenen fünfundzwanzig Jahre gezeigt. Dieser Zeitraum macht aber auch deutlich, dass die interkulturelle Öffnung ein stetiger Prozess ist, der sich fortentwickelt und der neuen Entwicklungen Rechnung tragen muss.

Die mittlerweile 18 polizeilichen Migrationsbeauftragten in Hessen leisten hierbei einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung zwischen der zunehmend pluralistischen Gesellschaft und den Sicherheitsbehörden. Neben der persönlichen und sozialen Integrität, breiter geschichtlicher, religiöser und methodischer Kenntnisse, bedienen sie ein breites Feld fremdsprachlicher Kompetenzen.

Im Polizeipräsidium Südosthessen sind neben Herrn Eryilmaz KHK'in Mojgan Bodenstedt und POK Mustafa Karaca als Migrationsbeauftragte unverzichtbar und als kompetente Ansprechpartner anerkannt.

Eryilmaz steht als gelernter Pädagoge und ausgesprochener Netzwerker für die Förderung des interkulturellen Dialogs und, in zahlreichen politischen Gremien aktiv, als überzeugter Verfechter der demokratischen Grundwerte. Dabei legt er einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung junger Menschen und deren Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Diskurs.

"Durch sein Wirken hat sich Herr Eryilmaz sowohl bei den Kolleginnen und Kollegen der Hessischen Polizei als auch in der Zivilgesellschaft ein hohes Ansehen erworben," lobte Wetz abschließend.

Foto (von links): Kriminalrat Jürgen Schmatz, Kriminaldirektorin Stefanie König, Migrationsbeauftragter Hüsamettin Eryilmaz, Polizeivizepräsidentin Anja Wetz, Leitender Polizeidirektor Claus Spinnler.

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