Erik Diehl überzeugt bei Hessischer Meisterschaft

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Am ersten Dezemberwochenende fanden traditionell die Hessischen Jahrgangsmeisterschaften statt.

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Ausrichter war in diesem Jahr der SV Viernheim, so dass der Wettkampf im Hallenbad der Stadtwerke Viernheim ausgetragen wurde. Der SV Gelnhausen trat mit einer Mannschaft von dreizehn Schwimmern und Schwimmerinnen gegen die hessische Wasserelite an und zeigte sich durchaus auf gutem Niveau. Zehn der dreizehn Aktiven durften mit mindestens einer Medaille im Gepäck nachhause fahren.

Erfolgreichster Starter bei den Jungen war Erik Diehl. Fünfmal stand er auf dem Siegertreppchen. Generell breit aufgestellt glänzte Diehl vor allem auf den Rückendistanzen. Über 200m Rücken schwamm er 2:20:40 Minuten und legte die 100m Distanz in 1:05:57 Minuten zurück. Beide Zeiten brachten ihm Bronze. Die Königsdisziplin, 400m Lagen, beendete Diehl nach 5:06:43 Minuten und belegte ein weiteres Mal Platz drei. In der Mehrkampfwertung wurde Diehl schließlich Hessenmeister, da er die Strecke 50m Rückenbeine in sensationellen 40:70 Sekunden zurücklegte. Trainer Robin Rausche kommentiert: „Er ist mit den Beinen einfach ein Ass! Seit Saisonbeginn zeigt der Junge eine stetig gute Entwicklung nach oben!“. Der kleine Bruder Max durfte dieses Mal zwar nicht ganz so viel Edelmetall wie Erik ernten, holte sich dafür jedoch den Titel Hessischer Meister über 100m Schmetterling. Nach 1:13:00 Minuten schlug er stolz als Erster an.

Jonas Ott schwamm die Hessischen Meisterschaften ebenfalls sehr erfolgreich. Mit sechs Starts absolvierte er ein hartes Programm und beendete dennoch alle Strecken mit einer neuen persönlichen Bestzeit. Über 100 und 200m Freistil wurde er ebenso Dritter wie über 100 und 200m Schmetterling. Für 200m Freistil brauchte er 2:27:99 Minuten und über 200m Schmetterling überschritt er die Dreiminutenmarke nur um acht Hundertstel. Jahrgangskollege Carl Monceyron überzeugte durch seine Leistungen. Am Start zeigte er volle Konzentration und ging jedes Mal an seine Leistungsgrenze. Rausche: „Eigentlich ist Carl in den Beinen gar nicht so stark. Trotzdem wurde er Mehrkampfsieger. Das zeigt, dass er aus sich geholt hat, was machbar war!“ Monceyron belegte zudem Platz zwei über 100m Schmetterling (nur eine Sekunde hinter M. Diehl) und ist Hessischer Meister über 200m Schmetterling, die er in 2:48:19 Minuten schwamm. Die 100m Schmetterling männlich 2008 waren somit fest in Gelnhäuser Hand, da alle Plätze von den Schwimmern des SV Gelnhausen belegt wurden.

Alec Mangin schaffte es zwar nicht auf das Siegerpodest, wurde jedoch von seinem Trainer ebenfalls sehr gelobt: „Alec hat sich über 400m Freistil erneut um acht Sekunden gesteigert. Sein diszipliniertes Training zahlt sich definitiv aus!“. Auch die jungen Damen zeigten, was sie können. Erfolgreichste Schwimmerin war hier Sophie-Marie Berker, obwohl diese krankheitsbedingt, nicht in Höchstform auflaufen konnte. Umso beachtlicher, dass Berker vier Medaillen gewann. Paradedisziplin waren hierbei die Schmetterlingsstrecken. 100m schwamm Berker in 1:19:87 Minuten und 200m in 2:57:27 Minuten. Auf beiden Strecken ist Berker Hessische Vizemeisterin.

„Catalina Bentjen war im absoluten „Racemodus.““, erklärt Rausche, „Auch wenn es für eine Platzierung nicht reichte, war sie in jedem Rennen maximal bemüht!“. Auch Frida Fischinger schwamm jeden Wettkampf in persönlicher Bestzeit. Sie zeigte sich am Start sehr fokussiert und überzeugte durch die Dynamik in ihrem Schwimmstil. Mia Mattasuch, Brustspezialistin, belegte Platz zwei über 50m Brustbeine. Rausche: „Sie hat wirklich eine tolle Brusttechnik und einen sehr starken Beinschlag!“. Alba Monceyron überzeugte vor allem auf den Rückenstrecken, während Lilly Seiler sich über 200m Lagen eine Medaille erkämpfte. „Lilly hat ungeheuren Kampfgeist gezeigt und auf den letzten 50m wirklich alles gegeben. Es freut mich, dass sie mit der Bronzemedaille dafür belohnt wurde.“, sagt Trainer Rausche.

Die Mixedstaffeln im Jahrgang 2008/2009 waren sehr gut aufgestellt und bescherten jedem Schwimmer und jeder Schwimmerin eine weitere Bronzemedaille. Jonas Ott startete als Vierter und schaffte es, die Mannschaft vom undankbaren vierten Platz auf den dritten Platz zu ziehen. Mit zwei Hundertstel Vorsprung machte er das Rennen zu einem packenden Anschlagfinale und sorgte für mächtig Jubel bei den Barbarossastädtern.

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