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Dort angekommen sah sich die Mannschaft mit 13 Grad Außentemperatur und Nebel konfrontiert, so dass der Wettkampf in dem schönen Bad kurz ein wenig getrübt schien. Tatsächlich errangen die Schwimmerinnen und Schwimmer bei 67 Starts fulminante 61 Medaillen. Vor allem für die 4. Mannschaft, die zum ersten Mal an einem Wettkampf teilnahm, kann dies wohl als wahrer Erfolg gewertet werden. Die kleinen Schwierigkeiten, die jeden Wettkampf begleiten und auch den Profis passieren, häufen sich bei den Kleinen noch. Verrutschte Brille beim Startsprung, Frühstarts oder das zu frühe Klettern auf den Startblock wurden von den Kindern, von denen fünf aus Jahrgang 2013 starteten, gut weggesteckt und jeder neue Start in einen Erfolg verwandelt.

Trainiert und begleitet vom neuen Trainerteam Patrik Putala und Antje Auhl waren alle gut vorbereitet und hatten extra nochmal Anschläge, Wenden und Starts geübt. Jada Bevacqua startete über 50m Rücken, Freistil und Brust und gewann jedes Mal die Goldmedaille; dabei konnten die 50m Freistil bereits deutlich unter einer Minute beendet werden. Adrian Mans absolvierte die gleiche Meisterleistung. Fynn-Luca Neuser über wurde Dritter über 50m und Erster über 100 Freistil. Er zeigte bereits eine sehr gleichmäßige Freistiltechnik. Carl Relecker holte dreimal Silber und glänzte vor allem mit gut entwickelter Rückentechnik. Jonas Tittel gewann zwei Bronzemedaillen. Besonders gefiel dem Trainerteam sein guter Schub aus den Brustbeinen.

Julius Mans, Mitglied der zweiten Wettkampfmannschaft, startete auch zum ersten Mal auf einem richtigen Wettkampf und konnte bei jedem seiner vier Starts eine Medaille gewinnen. Er hatte in den letzten Wochen das Trainingspensum deutlich erhöht und ließ eine tolle Leistungssteigerung erkennen. Für die 1. Mannschaft war der Wettkampf ein Trainingswettkampf, um den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen, auf technische Fehler unter Renngeschwindigkeit zu achten und Renntaktikten auszuprobieren. Alec Mangin hatte die Aufgabe, die 800m Freistil negativ zu schwimmen. Dies bedeutet, dass er sich in der zweiten Wettkampfhälfte steigern muss, ohne zuvor das Tempo zu drosseln. Er setzte die Aufgabe gute um und ließ die Konkurrenz zu Beginn des Rennens davonziehen. In der zweiten Hälfte überholte er seine Mitschwimmer dann einen nach dem anderen.

Yannick Poth und Jana Schomann starteten über alle vier 50er Disziplinen (Delphin/ Rücken/ Brust und Freistil). Das Besondere, die sechs punktbesten über alle vier 50m Strecken qualifizierten sich für ein 200m Lagenfinale. Yannick konnte das Finale mit Platz 1 und Jana mit Platz 2 beenden und durften sich über einen kleinen Geldpreis freuen. „Lenja Hessberger hatte die Aufgabe, über 100m Rücken auf eine enge Einsetzphase am Kopf zu achten und konnte die technische Anweisung auch unter maximaler Anstrengung gut umsetzen“, resümiert Trainer Robin Rausche. Das „Team Mans“ wurde von den Schwestern Johanna und Luise komplettiert. Luise sollte über die 200m Freistil das Rennen von vorne schwimmen, also direkt All Out und konnte sich mit dieser Taktik am Ende sogar über neue Bestzeit freuen. Johanna zeigte über 100m Brust, dass sie in den letzten Trainingswochen weiter an ihrer Technik gearbeitet hatte. Sie konnte das Rennen mit einem deutlich besseren Rutsch schwimmen und sich mit der Goldmedaille belohnen.

Luise Olischläger startete über 50 und 100m Freistil und 50 und 100m Rücken und gewann viermal Gold. Für sie stand beim Rückenschwimmen die Aufrichtung der Brustwirbelsäule im Fokus und bei Freistil die Schulterstreckung. Trainer Rausche zeigte sich mit der Technik sehr zufrieden. Dass Niklas Poth aufgrund seiner beruflichen Ausbildung aktuell nicht ganz so oft trainieren kann, ließ er nicht an seinen Leistungen erkennen. Bei drei Starts fischte er dreimal Gold aus dem Becken und konnte seine Bestzeiten bestätigen. Die „Seilersisters“ Kira und Lilly hatten aus Braunfels an diesem Tag die weiteste Anreise. Beide konnten über 100m Brust, einmal im Jahrgang 2005 und einmal im Jahrgang 2007, die Goldmedaille einheimsen. Laura Urban, von Haus aus Sprinterin, ist aktuell voll im Krafttraining. Trainer und Sportlerin konnten die Erfahrung machen, dass es für die Schmetterlingsdistanzen einen deutlichen Mehrwert bringt, dass die Arme fürs Kraulen aber zu schwer werden. „Daran wird im Laufe der Saison weitergearbeitet.“, so Rausche. Jazmin Döme, seit Kurzem wieder auf den längeren Distanzen zuhause, konnte die 400m Freistil für sich entscheiden.

Foto: Gruppenbild aller Teilnehmer (1. Mannschaft + 4. Mannschaft).
Foto: 4. Mannschaft (alle Jg. 2013) mit Trainer Patrik Putala.

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