Themen der Landwirtschaft erfolgreich vermitteln

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Warum gibt die Kuh Milch? Wie wird aus Getreide Brot? Was fressen eigentlich Schweine?

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MichaelReul 09092018

Fragen über Fragen, die unsere Kleinsten beschäftigen und die es aufzugreifen gilt. Zu diesem Zweck haben der Main-Kinzig-Kreis und der Kreisbauernverband Main-Kinzig in enger Abstimmung mit dem Staatlichen Schulamt das Projekt Lernfeld Landwirtschaft aufgelegt. Es will Schulklassen und Kita-Gruppen den Besuch von Bauernhöfen ermöglichen, damit sie auf diese Weise die landwirtschaftliche Produktion kennenlernen.

Dabei versteht sich der Kreis als Verbindungsstelle: Zum Einen sollen Hofbetriebe geworben werden, ihre Pforten für Besuchergruppen zu öffnen. Zum Anderen sollen Lehrer und Erzieher ermuntert werden, Kontakt zu diesen Höfen aufzunehmen. Außerdem sollen die Themen regionale Produktion und ausgewogene Ernährung auf den Unterrichtsplan gesetzt werden. Viele Betriebe haben bereits Interesse an dem Projekt geäußert. Auch die ersten Kontakte zwischen Höfen und Schulen und Kindertagesstätten sind bereits geknüpft worden.

Mit dem Qualifizierungsangebot von „Bauernhofbegleitern“ schafft der Kreis zudem die Möglichkeit für Landwirtinnen und Landwirte sowie weitere Interessierte, sich pädagogisches Rüstzeug für Führungen anzueignen. Die Federführung bei der Entwicklung dieser Fortbildung hat hierbei die Bildungspartner Main-Kinzig GmbH übernommen. In den vergangenen Wochen lernten also die künftigen Bauerhofbegleiterinnen und Begleiter die Wissensvermittlung, das Leiten von Gruppen sowie die Bedeutung der eigenen Rolle.

Während eines zweiten Fortbildungstages auf dem Weidenhof in Wächtersbach lag der Fokus des Interesses auf dem praktischen Teil: Zunächst wurden die selbst erarbeiteten Konzepte vorgestellt und dann ging es an verschiedenen Lernstationen um die Fragen: „Wie kann ich interessierten Gruppen einen Milchviehbetrieb näher bringen? Wie bereite ich für Schulklassen das Thema „Ackerbau“ auf?

Am dritten Fortbildungstag stellte sich die Gruppe den letzten pädagogischen Fragen, warf nochmals einen Blick in die Praxis des Hofgutes Oberfeld und wandte sich dem Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ als Ausblick zu. Um sowohl die pädagogischen als auch die landwirtschaftlichen Aspekte umfangreich zu behandeln, wurde auf einen Dozenten-Mix aus Praktikern der Landwirtschaft und einer erfahrenen Fortbildnerin auf dem Gebiet der Multiplikatoren-Schulungen für den pädagogischen Teil zurück gegriffen.

Nach der erfolgreichen Teilnahme erhielten die Teilnehmer am vergangenen Samstag das Zertifikat, das sie als Bauernhof-Begleiter ausweist. Im feierlichen Rahmen überreichte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler den acht Damen und Herren das lang ersehnte Dokument und freute sich über deren Bereitschaft, Kindern und Erwachsenen Landwirtschaft näher bringen zu wollen.

Aufgrund der positiven Resonanz ist ein zweiter Durchgang der Fortbildung im nächsten Halbjahr geplant. Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 06051 85 156 75, der 06051/91679-17 oder -29.

Foto: Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler überreichte die Zertifikate an die künftigen Bauerhofbegleiterinnen und Begleiter.

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