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Anlass waren zwei Verabschiedungen und zwei Dienstjubiläen im Rahmen eines feierlichen Empfangs im Main-Kinzig-Forum. Gerlinde Berger und Hans Röder traten in den Ruhestand ein, Birgit Rettinger und Marcus Bernges wurden für 25 Jahre im öffentlichen Dienst geehrt.

„Wenn ich Ihnen heute Danke sage, dann tue ich das im Namen der Menschen im Main-Kinzig-Kreis. Verwaltung ist kein Selbstzweck, wir sind täglich für die Bürgerinnen und Bürger da. Und die Lebensläufe dieser vier Kolleginnen und Kollegen zeigen dies in ihrer Vielfalt eindrücklich“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Gerlinde Berger ist 44 Jahre lang für den Main-Kinzig-Kreis im öffentlichen Dienst tätig gewesen, „ein Urgestein der Sozialverwaltung“, wie Thorsten Stolz sie nannte. Denn bereits in ihrer Ausbildung beim Kreis hatte sie den großen Wunsch gehegt, mit Menschen zu arbeiten und ihnen zu helfen, am liebsten in der Sozialverwaltung. Dieser Wunsch ging in Erfüllung, die meiste Zeit ihres beruflichen Lebens war sie im Sozialamt beziehungsweise im Kommunalen Center für Arbeit, zuletzt im Schlüchterner Servicebüro des KCA, tätig.

Sogar 45 Dienstjahre kann Hans Röder vorweisen. Auch er hielt einer Fachrichtung in der Kreisverwaltung lange die Treue, und zwar als „unser Mister Rechnungsprüfungsamt“, so Landrat Stolz. In der Tat entfielen auf den Bereich der Gemeinde- und Kreisprüfung 29 dieser Dienstjahre, und in praktisch allen Städte und Gemeinden sei er seither schon mal an einem Prüfvorgang beteiligt gewesen. Landrat Thorsten Stolz ging neben der beruflichen Tätigkeit auf das große und vielfältige ehrenamtliche Engagement Röders ein, nicht zuletzt in seiner Heimatgemeinde Sinntal, und lobte ihn als leuchtendes Beispiel für das bürgerschaftliche Sich-Einbringen in unserer Gesellschaft.

In sehr persönlichen Worten widmete sich Landrat Thorsten Stolz den Jubilaren, denen er für 25 Jahre im öffentlichen Dienst dankte. Birgit Rettinger arbeitete zunächst im Landkreis Aschaffenburg im Jugendamt, seit 1998 ist sie im Bereich des Main-Kinzig-Kreises aktiv. Der Landrat nutzte die Gelegenheit, um die Arbeit von Birgit Rettinger wie auch ihrer Kolleginnen und Kollegen im Jugendamt zu würdigen. „Sie werden nicht zu Familien gerufen, in denen alles prima und eitel Sonnenschein ist. Sie müssen dort hin, wo es Konflikte gibt, kleine, manchmal große und fast unerträglich heftige Konflikte. Das erfordert viel Fingerspitzengefühl, und das verdient unseren allergrößten Respekt“, sagte er.

Über Marcus Bernges war Thorsten Stolz ebenfalls nur voll des Lobes. Großer Recherche bedurfte es dazu nicht: Marcus Bernges ist Dezernenten-Fahrer und bringt vor allem den Landrat pünktlich zu seinen Terminen. Der gelernte Karosseriebauer aus Hailer trat 1996 in den öffentlichen Dienst des Main-Kinzig-Kreises ein und fuhr seitdem zunächst den Beigeordneten und späteren Landrat Erich Pipa, seit 2017 Thorsten Stolz. „Was Marcus auszeichnet, ist seine unglaublich hohe Pünktlichkeit und Verlässlichkeit. Hinzu kommt noch eine demonstrative Ruhe, selbst wenn es mal im Auto oder bis zum nächsten Termin hektischer wird“, sagte Stolz.

Neben Landrat Thorsten Stolz gratulierten den Jubilaren Heinz Neuendorf für den Personalrat, Nicole Dein für das Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit, Cornelia Gasche für das Amt für Personal, Planung und Organisation sowie eine ganze Reihe von Kollegen, Familienangehörigen und Wegbegleitern.

Foto: Landrat Thorsten Stolz, Cornelia Gasche (von links) sowie Nicole Dein und Heinz Neuendorf (von rechts) gratulierten Marcus Bernges, Birgit Rettinger, Gerlinde Berger und Hans Röder (Mitte, von links).

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