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Nun ist es amtlich. Die stellvertretende Forstamtsleiterin Sigrun Brell vom Forstamt Hanau-Wolfgang übertrug Achim Kaufmann (60) offiziell die Aufgaben als Revierleiter für den Stadtwald Hanau und den Gemeindewald Großkrotzenburg. Vorangegangen war ein landesweites Ausschreibungsverfahren. In der Auswahl des neuen Stelleninhabers waren auch die von Kaufmann zu betreuenden Kommunen eingebunden. „Förster Kaufmann ist ein erfahrener Forstmann, der sich bereits sehr gut in seinem neuen Zuständigkeitsbereich auskennt“, zeigt sich Brell zufrieden mit der Neubesetzung.

Bereits als Jugendlicher wusste Kaufmann genau, was er einmal werden will. Förster. Diesen Berufswunsch hat er konsequent umgesetzt und damit eine Familientradition fortgeführt. Bereits sein Großvater und sein Vater waren Jäger. Geboren in Kassel, aufgewachsen im ländlichen Böddiger in Nordhessen ging es dann nach dem Abitur zum Forst-Studium an die damalige Fachhochschule für Forst in Göttingen. Schon 1990 kam er nach Hanau und leitete das Revier Langenselbold/Erlensee. Er erlebte gleich zu Beginn eine erste große Kalamität, die Stürme Vivien und Wiebke. „Fast der gesamte Jahreseinschlag fiel auf einmal als Sturmholz an, die erste Lektion sozusagen.“, so Förster Kaufmann. Dann erlebte die Forstverwaltung 1996 eine große Forstreform. In ganz Hessen wurden Reviere und Forstämter vergrößert, teilweise aufgelöst, Personal eingespart. Dem Forstmann fiel das Revier Hammersbach/Ronneburg/Neuberg mit seinen starken Buchenwäldern zu, die Arbeit mit den Kommunen wurde intensiver.

Dann kam 2005 die nächste Forstreform und Achim Kaufmann verlor sein Revier, arbeitete von da an überörtlich, betraut mit der Leitung sog. Harvestereinsätze in mehreren Revieren. Nicht nur das geographische Spektrum erweiterte sich laufend. „Das über den Tellerrand schauen war unheimlich lehrreich“, so Kaufmann, „und das, was mir immer sehr wichtig war und ist, die Pflege des Waldes mit dem Ziel der Erhaltung seiner Stabilität, kam nie zu kurz." Die vom Harvester gefällten und entasteten Bäume wurden von ihm selbst bestimmt und ausgezeichnet, um Zukunftsbäume zu fördern. Es ist diese Kreativität, die den Forstberuf so Interessant macht. Auch im Revier Hanau war der Harvester im Lauf der Jahre oft zu Gange. „Ich kenne den Hanauer Stadtwald sehr gut.“, bestätigt Kaufmann.

Zu seinem Revier gehören knapp 1.400 Hektar Stadt- und Gemeindewald, ein Kiefern-, Buchen-, Eichen-Mischwald. Der Schutz des wichtigen Ökosystems Wald, die Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt, seiner Funktion als Erholungsort und eine nachhaltige Nutzung des immer wichtiger werdenden Rohstoffs Holz, das sind die Aufgaben, denen sich Förster Kaufmann im Stadtwald Hanau mit viel Engagement widmet. „Ich freue mich auf die Herausforderungen und vielfältigen Aufgaben im Ballungsraumrevier. Für mich schließt sich damit der Kreis.“, sagt Achim Kaufmann.

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