Engagement Natur: Erstes Netzwerktreffen

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Netzwerke, Zusammenschlüsse und Vereinigungen gibt es in vielen Bereichen: im Sport, in der Musik, bei Feuerwehren und bei sozialen und kirchlichen Einrichtungen.

Beim Engagement für die Natur hat man jedoch den Eindruck: viele tun dasselbe, ohne voneinander zu wissen. Und dabei ist täglich in allen Medien die Rede von den Folgen des Klimawandels und des Rückgangs der Artenvielfalt mit der Erkenntnis, dass Umweltbildung und das Angebot einer naturnahen Freizeitgestaltung einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft haben sollten. Was liegt also näher als das Bestreben, mit vereinten Kräften die Herausforderungen anzugehen?

Diese Frage stellte sich Fritz Dänner, der Geschäftsführer des Zweckverbands Naturpark Hessischer Spessart, als er vor etwa einem Jahr das Projekt „Engagement Natur“ anstieß. In 2019 wandte sich der Naturpark mit einer Fragebogenaktion an Vereine und Verbände, die sich ehrenamtlich mit dem Thema Natur befassen. Nach der Auswertung der Aktion gab es Ende Februar dieses Jahres ein gemeinsames Treffen mit rund 30 Teilnehmenden, bei dem Anregungen und kreative Ideen zusammengetragen wurden. Vielfach wurde dort der Wunsch nach einem gemeinsamen Auftreten in der Öffentlichkeit deutlich. Darüber hinaus möchten Gleichgesinnte Kontakte zu anderen Organisationen herstellen, Erfahrungen austauschen sowie gemeinsam Qualifizierungsangebote nutzen, neue Zielgruppen erschließen und Unterstützer gewinnen.

Das Projekt wurde bewilligt und die benötigten finanziellen Mittel bereitgestellt. Für den Aufbau und die Organisation des Netzwerks konnte der Naturpark Diplompädagogin Isabella Gürtler gewinnen. Isabella Gürtler ist seit 15 Jahren hauptberuflich in der Arbeit mit Ehrenamtlichen tätig. In ihrer letzten Funktion als stellvertretende Geschäftsführerin beim Kreisjugendring Fürstenfeldbruck lag der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden und der Unterstützung der dort tätigen Freiwilligen. Neben der Umsetzung von gemeinsamen Projekten sowie Seminaren für Ehrenamtliche war hierbei die Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeit. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen möchte sie nun in das Netzwerk einbringen. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Belange in der Zusammenarbeit mit Freiwilligen im Naturbereich und hatte kürzlich zum ersten Netzwerktreffen eingeladen.

Das konnte allerdings aufgrund der coronabedingten Kontakteinschränkungen nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Bei einem digitalen Treffen war es gelungen, Interessierte aus mehreren Städten und Gemeinden und aus den unterschiedlichsten Bereichen und Ausbildungsberufen in Kontakt zu bringen und ihnen Gelegenheit zu geben, ihre Ziele und ihre Erwartungen zu formulieren. Als nächster Schritt soll ein gemeinsames Programm veröffentlicht werden. Es soll das Profil des jeweiligen Vereins sowie eine Auswahl an Veranstaltungen enthalten. Zwar ist es zurzeit schwierig, dass sich Interessierte zu einem Austausch von Ideen persönlich treffen. Dennoch zeigte sich Initiator Fritz Dänner optimistisch, mit dem Startschuss einen kleinen Schneeball ins Rollen zu bringen: „Es ist spannend zu sehen, was daraus wird“. Zwar koordiniere der Naturpark das auf zwei Jahre angelegte Projekt. Die Vereine und Verbände sollen aber auf jeden Fall ihre Eigenständigkeit behalten, betonte Dänner.

Für Interessierte besteht weiterhin die Möglichkeit sich einzubringen. Anfragen nimmt die Naturpark-Geschäftsstelle unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter der Telefonnummer 06059 906783 entgegen.

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