Spessartbund: Jugend und Natur gehören zusammen

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Angesichts der durch den Klimawandel und das Artensterben gekennzeichneten Gegenwart wird es eine Zukunft mit Lebensqualität nur geben, wenn es gelingt Kinder und Jugendliche vom Wert der natürlichen Lebensgrundlagen zu überzeugen.

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Deshalb nimmt die Jugendarbeit im Spessartbund einen steigenden Stellenwert ein. Dies erklärte Linda Stahl, Hauptjugendwartin im Vorstand des Spessartbundes. „Jugend und Natur gehören zusammen und haben nur gemeinsam eine Zukunft“, sagte sie. Im Spessartbund als Wander- und Naturschutzorganisation sei ein zunehmendes Interesse von Jugendlichen an Naturerlebnissen festzustellen. Dies bestätige dieser Tage auch eine „Jugend-Naturbewusstseins-Studie“ des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gerade in Zeiten der Pandemie als allgemeinen Trend. Nach der Studie spiele für Jugendliche die Natur eine wichtige Rolle beim Stressabbau und zur Ablenkung, aber auch als Raum für Sport und Bewegung. Das Interesse an der Natur ist deutlich gestiegen, heißt es in der Studie weiter.

Ziel der Kinder- und Jugendarbeit im Spessartbund ist es nach Stahl, Jugend und Natur zusammen zu bringen und durch jugendgerechte Aktionen und Themen Bewusstsein für das bedrohte Ökosystem Wald zu wecken. In diesem Zusammenhang verwies Stahl auf die Naturschutzkampagne des Landesverbandes Hessen der Deutschen Wanderjugend „Gewässer am Wegesrand“. Über zwei Jahre werde so mit Aktionen, Veranstaltungen und Broschüren Interesse von Kindern und Jugendlichen am Naturschutz geweckt. In ihre Arbeit im Spessartbund seien die globalen ökologischen Krisen und der konkrete Naturschutz ein wesentliches Thema.

Stahl verwies auf jüngste Untersuchungen, dass beispielsweise die Schmetterlinge in Deutschland vom Aussterben bedroht sind. Die Population dieser Tierart habe sich in den letzten Jahrzehnten auf ein Zentel des ehemaligen Bestandes verringert. Für Stahl ist die Fridays-for-Future-Bewegung ein wichtiger Baustein eines neuen Denkens und Handelns. Ihr sei auch zu verdanken, dass es zu dem jüngsten wegweisenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Klimapolitik gekommen ist. Dies sei auch Thema der nächsten Sitzung des Jugendbeirates des Spessartbundes.

Stahl ist 36 Jahre alt, seit 2016 Mitglied im Spessartbund und als Hauptjugendwartin der hessischen Gliederung der Deutschen Wanderjugend (DWJ) durch die Spessartbund-Satzung seit Januar 2020 automatisch im Vorstand des Spessartbundes. Zu ihren Aufgaben gehört es auch, die Spessart-Ortsgruppen in der Jugendarbeit zu unterstützen. In ihrer Funktion als Hauptjugendwartin erhält sie auch staatliche Fördermittel von Kommunen, Kreisen, Bezirken und dem Bundesland Bayern mit denen sie ihre Aktivitäten finanziert“.

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