Bergung eines gekenterten Sportbootes auf dem Main

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Zu einem nicht alltäglichen Einsatz, wurde die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, zusammen mit der Wasserwacht Kahl, am Samstag um 12:35 Uhr, auf den Main bei Flusskilometer 68 alarmiert.

Dort waren zwei Sportboote in voller Fahrt unterwegs. Eines der Boote überführ einen harten Gegenstand und riss sich hierbei den Rumpf auf großer Fläche auf. Der Fahrer reagierte sofort und fuhr in Richtung Ufer weiter. Noch bevor das Boot auf Grund von Wassereinbruch Kenterte, verließ der Freizeitskipper dieses und rettete sich auf das seines Wassersportkollegen. Kurze Zeit später drehte sich das Sportboot und blieb in Ufernähe,  Kiel oben, im Wasser liegen.

Die Feuerwehr Gemeinde Karlstein, rückte mit insgesamt drei Booten (RTB 1, RTB 2, MZB) und vier Fahrzeugen (LF 10/6, HLF 20/16, ELW, KdoW) aus zur Einsatzstelle. Später folgte noch das Wechselladerfahrzeug WLF-L mit dem AB Kran-Transport. Zwei Einsatzkräfte rüsteten sich sich noch im Gerätehaus, mit Wasserrettungsanzügen aus und konnten dann vor Ort direkt auf die Boote wechseln. Kurze Zeit später, wurde die Einsatzstelle bei Flusskilometer 67,5, erreicht. Das havarierte Boot wurde durch einen Feuerwehrmann im Wasser angeschlagen und vom Mehrzweckboot auf „Seit“ genommen. Das Paket fuhr dann von der Einsatzstelle, zurück in Richtung Mainfähre Seligenstadt. Am dortigen Anleger wartete bereits der Wechsellader mit dem AB Kran-Transport. Da sich das Boot nicht drehen ließ, wurde es seitlich mit dem Kran angehoben und mit einer Tauchpumpe leergepumpt. Danach wurden die Schlingen im Heckbereich neu angeschlagen und das Boot ans trockene Ufer gehoben und auf Kanthölzern abgesetzt. Im Anschluss wurden noch einmal die Hebebänder neu angebracht und das Boot auf den Trailer des Eigentümer verladen. Kleinstmengen an ausgelaufenem Kraftstoff, wurden unmittelbar mit einer Einwegölsperre aufgenommen, so dass kein Umweltschaden entstanden ist. Mit den anderen Booten wurde in der Zwischenzeit verlorene Beladungsteile des Havaristen, auf dem Wasser eingesammelt, unter anderem eine Box mit allen wichtigen Dokumenten des Eigners. Während all dieser Arbeiten war die Schifffahrt auf dem Main eingestellt, die Wasserschutzpolizei hat zusammen mit einem Vertreter des Wasser-/Schifffahrtsamt, die Einhaltung der Sperre überwacht sowie die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Wasserwacht, wurden an der Einsatzstelle nicht benötigt und konnten bereits auf der Anfahrt ihren Einsatz abbrechen.

Einsatzleiter und Kommandant Andreas Emge, konnte auf insgesamt 21 Karlsteiner Einsatzkräfte zurückgreifen. Ein Vertreter der Kreisbrandinspektion war zur Unterstützung ebenfalls vor Ort. Der gesamte Einsatz war gegen 15:35 Uhr, für die Feuerwehr beendet.

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