Unfall mit drei Motorräder und einem Pkw

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Am Freitag, 23.08.2019, gegen 15.00 Uhr, fuhr eine Gruppe Kradfahrer mit ihren drei Krädern aus Schöllkrippen kommend auf der Staatsstraße 2305 Richtung Kleinkahl.

Der erste der Kradfahrer, ein 21-jähriger aus Wedel bei Hamburg,  wollte gerade einen Kastenwagen überholen, scherte aus und übersah hierbei eine 54-jährige entgegenkommende Kleinkahlerin, die mit ihrem Audi aus Kleinkahl Richtung Schöllkrippen fuhr. Beide stießen frontal zusammen. Der 21-jährige und seine Honda wurden ca. 15 Meter nach rechts in die Wiese geschleudert und kamen dort zum liegen. Der Audi drehte sich durch den Aufprall einmal um ca. 180 Grad und kam entgegengesetzt der Fahrtrichtung zum Stehen.

Die beiden unmittelbar nachfolgenden Kradfahrer ein 28-jähriger aus Wedel mit seiner KTM und ein 50-jähriger Neu-Isenburger mit seiner Yamaha, stürzten durch umherfliegende Trümmerteile. Der 21-jährige Kradfahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber mit zahlreichen Knochenbrüchen in eine Klinik nach Frankfurt geflogen. Die Pkw-Lenkerin erlitt Prellungen und einen Schock. Der 28-jährige Kradfahrer erlitt eine Armfraktur und zahlreiche Prellungen. Der 50-jährige Kradfahrer erlitt mehrere Prellungen und Abschürfungen.

Der 21-jährige hatte einen funktionierenden Schutzengel, der durch die gute Schutzausrüstung perfekt unterstützt wurde und der Kradfahrer nicht tödlich verletzt wurde. Besonders bitter an dem Unfall ist, daß der dritte Kradfahrer der Vater des schwer verletzten 21-jährigen ist und den Unfall mitansehen mußte. Auch konnte er seinen Sohn durch die Funksprechanlage nicht mehr vor dem  entgegenkommenden Pkw warnen, den er aus seiner Position sehen konnte. An allen Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 40.000.- Euro, wobei an dem Pkw und an der Honda wirtschaftlicher Totalschaden entstand.

Die Feuerwehren aus Schöllkrippen (24) und Kleinkahl (6) waren mit insgesamt 30 Einsatzkräften zum Absperren der Staatsstraße, Unterstützung des Rettungsdienstes und Säubern der Unfallstelle vor Ort. Die Staatsstraße war für ca. 2,5 Stunden gesperrt. Neben einem Rettungshubschrauber kamen noch drei Rettungsfahrzeuge und ein Notarztfahrzeug zum Einsatz. Offensichtlich bemerkte der Fahrer eines vermutlich weißen Kastenwagen nicht, daß er durch einen Kradfahrer überholt werden sollte und fuhr nach dem vermutlich unbemerkten Zusammenstoß weiter. In diesem Zusammenhang wird der Fahrer des Kastenwagen, eventuell auch ein Klein-Lkw (7,5 t),  als Zeuge gesucht.

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