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Antwort geben die „Brennesseln“ und „Dande Rotraud“. Mit ihrer Mischung aus Kabarett und Comedy werden sie nicht nur ihr Publikum begeistern, sondern gemeinsam mit dem „Förderverein für das Karussell im Staatspark Hanau-Wilhelmsbad“ Gutes tun: der Erlös der Veranstaltung dient zu Erhaltung und Verbesserung der technischen Anlage in dem altehrwürdigen historischen Theaterbau.

Der Karussell-Förderverein hat sein äußerst erfolgreiches Wirken ausgedehnt, widmet sein Engagement zukünftig auch dem kompletten Staatspark Wilhelmsbad. Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist das Comoedienhaus, eine der beliebtesten Attraktionen der spätbarocken Parkanlagen. Anlässlich des Jubiläums der Wiedereröffnung des Theaters – das einstige Scheunentheater wurde vor 50 Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erweckt – macht der Verein nun allen Freundinnen und Freunden des Kleinods ein verspätetes Jubiläumsgeschenk in Form der Benefizveranstaltung. Und dazu hat man lokale Prominenz verpflichtet – die allerdings auch weit über die Grimm-Stadt hinaus sehr beliebt ist.

Eigentlich haben „Die Brennesseln“ der Bühne im schon im Juni 2017 offiziell „Adieu“ gesagt. Aber uneigentlich kommen sie für das Comoedienhaus gern noch einmal zusammen. In ihrem Programm „Geht’s noch?“, das sie speziell für den Benefizabend zugunsten des historischen Theaters zusammengestellt haben, finden sich bekannte Stücke und Lieder der vergangenen Jahre, aber auch das eine oder andere neue Werk. Ob die Parkplatzsituation in Hanau, die im „Knöllchenblues“ besungen wird, ökologischer Landbau, verschiedene Bestattungsformen oder eine Begegnung mit den Brüdern Grimm – vor der spitzen Feder der Hanauer Kabarettgruppe ist nichts sicher. Wolfgang Dei, Ralf Takke, Thomas Huscher, Wolfgang Breiter und Britta Hoffmann-Mumme nennen sich für den Abend „Die Brennesseln light“ und verweisen dazu augenzwinkernd auf ihr fortgeschrittenes Alter und die inzwischen leider dezimierte Gruppenstärke.

Und sie haben sich zur Verstärkung ihre Verwandtschaft aus dem Freigericht geholt: Wenn ihre Dande Rotraud – im Privatleben als Susanne Betz bekannt - das Wort ergreift dann gibt sie es nicht mehr her. Es gibt ja auch eine ganze Menge zu erzählen aus dem Leben einer Provinzdiva. Aus dem Freigericht kommend suchte sie den Weg über das Linsengericht tief in den Spessart. Und warum? Für die Liebe. Und dort hat sie viel Säuereie gesehen, dass ein oder andere Hinkel gerupft und trotzdem nie den Mut verloren. Als Innovative Führungskraft alter Vermögenswerte, gehören Sie und Ihr Mann Alwin zur High Society des Nordspessarts. Sie kennt alle Lebenslagen auch die ganz schrägen, ist neugierig, hat sie zu allem eine Weisheit parat und immer ihren schwarzen Humor sowie einen Rat für ihr Publikum: „Vergesse Se Ihr Red nett.“

Um 19 Uhr geht es los am 25. Januar 2020. Natürlich im Comoedienhaus Wilhelmsbad, Karten (die Preise reichen von 19 bis 25 Euro) gibt es ab sofort bei Frankfurt Ticket RheinMain und bei allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen.

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