Interkulturelle Woche mit kleinem Programm

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"Wir machen trotzdem mit". Über diese Botschaft aus den Reihen der Akteuerinnen und Akteure der vergangenen interkulturellen Wochen in Hanau freut sich Bürgermeister Axel Weiss-Thiel (SPD).

"Wenn die Hygienevorschriften eingehalten werden, steht Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen nichts entgegen."  Lebensfreude und Optimismus seien in diesen schwierigen Zeiten wichtiger denn je. Neun Veranstaltungen in kleinem Rahmen und ein digitales Angebot stehen vom 12. September bis 4. Oktober unter dem Motto "Hanau lebt Vielfalt" auf dem Programm.

"Weißkohl international und digital" ist das Motto der Aktion des Amts für Senioren, Ehrenamt und Vielfalt. Statt des ursprünglich geplanten interkulturellen Koch-Workshops in der Quartierküche in der Brüder-Grimm-Schule haben die WIR-Koordinatorinnen Andrea Freund und Andrea Schroth die Idee ins Internet verlagert. Auf der Seite www.interkulturelle-woche.hanau.de soll vom 12. September bis 4. Oktober täglich mindestens ein Weißkohl-Rezept platziert werden. Weißkohl ist ein Gemüse, das in vielen Ländern zu leckeren Gerichten zubereitet werde.

Wer Lust hat mitzumachen, möge seinen Beitrag an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Gewünscht werden das Rezept und gerne auch eine Geschichte dazu, erläutert Andrea Freund. Beispielsweise die Tradition der Oma, die im Herbst viele Weißkohlköpfe mit einem alten Hobel einschnitt, ihn in einen großen Steintopf mit Salz einlegte und im Winter den Enkeln als Sauerkraut mit Leberwurst auftischte. Außerdem wird ein Foto des Weißkohl-Gerichts benötigt – "und gerne auch ein Foto der Köchin oder des Kochs", ergänzt Andrea Schroth. Einsendeschluss ist der 4. September. Die kommunalen Stadtteilzentren und der russische Verein KID e.V. haben bereits Rezepten angekündigt.

Direkte Begegnungen - natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln und Höchstteilnehmerzahl! - finden bei den neun analogen Angeboten der interkulturellen Woche statt. Darunter sind Spiele-Nachmittage im Mehrgenerationenhaus Fallbach, ein literarischer Herbstspaziergang im Schlosspark Philippsruhe, ein Workshop Frauenpower, eine Kunstaktion im Freigericht-Viertel, ein Begegnungscafé und eine Filmvorführung im Stadtteilzentrum Süd-Ost, ein ein Tanzworkshop des Weststadtbüros, die Queer-Filmnacht im Kulturforum und ein Seminar zum zweisprachigen Erzähltheater Kamishibai.

Nähere Informationen zum Programm unter www.interkulturelle-woche.hanau.de. Wer Fragen zur Weißkohl-Aktion hat, kann sich an die WIR-Koordinatorinnen wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, (06181/6682047 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 061818/6682035).

Hintergrundinformation: Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Kommunen, Ausländerbeiräte, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützen die Interkulturelle Woche. Sie ist mit rund 5.000 Veranstaltungen an mehr als 500 Orten in ganz Deutschland breit verankert. Die Kirchen verbinden mit ihr seit über 40 Jahren die Überzeugung, dass gerade in der Begegnung die Wertschätzung füreinander wächst.

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