Classic-Gala Schwetzingen als Oldtimer-Sonderschau

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In umfangreichen Vorarbeiten ist für den Internat. Concours d’Elegance ASC-Classic-Gala Schwetzingen ein umsichtiges Konzept entstanden, das den Besuchern die Möglichkeit gibt, in Ruhe auf dem Zeitstrahl der Automobilgeschichte zu wandeln.

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Die dazu notwendigen Vorsorgemaßnahmen machen es zwar notwendig, die Eintrittskarten im Vorverkauf zu erstehen und einen Mundschutz mit sich zu führen, doch wenn die Gäste erst einmal ihren vorgeschlagenen Weg auf den breiten Alleen begonnen haben, steht einem genußreichen Studium der Automobilgeschichte und der vielen Handelsangebote nichts mehr im Wege. „Rechts gehen“ ist die wichtigste Devise, damit man sich beim Betrachten der 150 Autoraritäten aus der Zeit zwischen 1890 und 1990 nicht ins Gehege kommt, man flaniert richtungsgebunden auf der einen Seite hin, auf der anderen zurück. Und wenn man einen Hut, ein Buch oder ein Eis kaufen möchte, gibt’s Wartezonen wie im Einzelhandel, in denen man in Ruhe warten kann, bis man dran ist.

Schon jetzt ist der Haupt-Eingang am Schlossplatz mehrstreifig ausgelegt, und die Ausgänge liegen in der Zeyherstraße oder auch am Zähringer- und Drei-Brücken-Tor, wo es aber auch die Möglichkeit des Eintritts gibt. „Der symmetrische Achsengarten mit seinem übersichtlichen Kreisrund gibt dem Publikum geradezu ideal die Möglichkeit, einander auszuweichen“, schwärmt Organisator Johannes Hübner, „anders als bei den meisten anderen Ausstellungen ist Weiträumigkeit Teil der Ästhetik der Ausstellung. Unsere Exponate stehen wie in natürlichen Schmuckkästen und sind von allen Seiten perfekt zu sehen.“

Und weiter: „Wir sind uns der großen Ehre, aber auch der Verantwortung bewusst, das Publikum durch diese Sonderschau im Schlosspark Schwetzingen zu führen. Wir wollen gleichzeitig aber auch zeigen, dass man schöne Dinge organisieren kann, wenn die Gegebenheiten stimmen. Für Schwetzingen, die Hotels, die Gastronomie und den Einzelhandel ist die ASC-Classic-Gala 2020 ein ganz wichtiger Impuls.“ Aus diesem Grund wurde auch die ursprünglich auf dem Schlossplatz geplante 5. ECOGala Schau der Zukunfts-Mobilität in die Sonderschau im Schlosspark integriert - Vergangenheit und Zukunft finden auf überzeugende Weise zueinander. Schlossverwaltung und Organisation der Sonderschau werden die Zahl der ein- und ausgehenden Besucher registrieren und täglich zwei Zeitfenster anbieten, für die man im Vorverkauf seine Karten kaufen kann. Bei großer Nachfrage kann den Interessenten eine Zeit-Alternative geboten werden, die für den Besuch aber in jedem Fall eingehalten werden sollte. „Unsere Besucher werden sich im ganzen Park verteilen“, hofft Organisator Johannes Hübner, „weil wir die Attraktionen auch im gesamten Park so verteilt haben, dass sich jeder Weg lohnt.“

Zu den vielen Attraktionen gehören Automobiljubiläen von Talbot Frankreich (100 Jahre), Carozzeria Pininfarina (90 Jahre), 60 Jahre Volvo P1800 Sportwagen, aber auch die Vielzahl der Kleinwagen und natürlich die originalgetreuen amerikanischen Autos im 8. USCCC, dem Concours für Straßenkreuzer. Der letzte und bedeutendste deutsche Repräsentationswagen Mercedes 600 ist dank der Initiative seines Markenclubs in fast allen seinen Varianten vertreten und die wichtigste Attraktion ergibt sich wieder aus der Aufstellung der Oldtimer in der Folge ihrer Baujahre - man flaniert durch die Frühzeit in die Twenties, staunt über die Formenvielfalt der 30er Jahre und genießt die Fahrzeuge aus Wiederaufbau und Wirtschaftswunder im Kreise ihrer damaligen Konkurrenten.

Der älteste deutsche Oldtimerclub ASC kümmert sich wieder vornehmlich um die ältesten Autos der Mobilitätsgeschichte, neben dem Benz von 1895 wird man längst vergangene Marken wie Dux, Essex, Grade, Horch oder Wanderer sehen und die Stars der Mercedes-Automobilgeschichte, wie etwa Rennwagen der 20er Jahre, die eleganten Kompressorwagen der 30er Jahre, wie den 540 K als Cabriolet A. Die Mercedes-Benz IG folgt der Idee des Zeitstrahls mit einer „Allee der Jahrzehnte“ in der für jede Dekade ab 1950 zwei typische Mercedes gezeigt werden.

ECO-Gala - Zukunft trifft ihre Ahnen

Der Detroit Electric von 1915 und eine Neuschöpfung der kleinen Isetta als Elektroauto werden die Verbindung zur 5. ECO-Gala schaffen, deren Aussteller auf der vom Drei-Brücken-Tor kommenden Querachse des Gartens versammelt sind. Traditionell geht es bei ECO-Gala um neugieriges Ausprobieren und Staunen über die Mobilitätsvarianten der heutigen Zeit - da wirkt der flinke Renault Twizy mit seinen Sicheltüren fast wie der Urenkel des Grade-Rennsportwagens von 1921, in dem man, wenn überhaupt, auch zu Zweit hintereinander sitzen konnte. ECO-Gala und ASsC-Classic-Gala passen gut zueinander, weil auch die vielfältigen Antriebsvarianten von gestern und morgen verglichen werden können. Der Stanley Steamer Dampfwagen von 1919 ist ein Vorläufer hybrider Technologie, wie sie heute geräusch- und emissionsfrei etwa im futuristischen Toyota Mirai Wasserstoffauto genutzt werden kann.

Umsicht und Rücksicht sind Schlüssel des Erfolgs

ASC-Classic-Gala Schwetzingen und die 5. ECO-Gala Zukunftsschau sind Hoffnungsträger für einen vernünftig umsichtigen Umgang der Menschen im öffentlichen Raum. Sie werden hoffentlich zeigen, dass schöne Erlebnisse von internationalem Flair nicht nur virtuell und elektronisch, sondern vielmehr live mit allen Sinnen erlebbar sein können, wenn die Regeln im Umgang rechtzeitig geplant und gemeinsam von Allen umgesetzt werden. Die Organisatoren bedanken sich schon heute bei allen Gästen, Besuchern und Ausstellern für ihre Unterstützung - ihr Lohn ist ein unvergessliches Wochenende im schönsten barocken Rundgarten Europas.

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