Auf den Spuren von Deutschlands schönsten Kirchen

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Deutschland besticht nicht nur durch eine reiche Kultur, wunderschöne Landschaften von Nordseeküste bis hin zu Bergen und tiefen Wäldern, sondern ebenfalls durch eine vielseitige Architektur.

Als kultureller und städtischer Mittelpunkt bilden dabei gerade Deutschlands Kirchen Orte architektonischer Meisterleistung und Andacht zugleich. Ob lediglich als ansehnliches Ziel einer Städtereise durch die Bundesrepublik oder als Rückzugsort für intime Zwiegespräche mit Gott, in diesem Artikel zeigen wir Ihnen die 5 schönsten Kirchen des Landes.

Dresdner Frauenkirche

Als eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zieht die Dresdner Frauenkirche bis heute Einheimische und Touristen in ihren Bann. Erbaut wurde das eindrucksvolle Gotteshaus dabei bereits zwischen 1726 und 1743. Insbesondere der wunderschöne Sakralbau mit seinen traumhaften Gemälden, ebenso wie der unverkennbare Barockstil machen einen Besuch in der Frauenkirche zu einem unvergesslichen Ereignis.

Darüber hinaus lockt diese unvergleichliche Kirche mit einem reichen geschichtlichen Erbe. Kaum eine andere deutsche Kirche wird so sehr mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht wie die Dresdner Frauenkirche. Nachdem das Gebäude bei Luftangriffen auf die Stadt fast vollständig zerstört wurde, konnte es bis 2005 gänzlich wieder aufgebaut werden. Trotz alledem zeigen bewusst hinterlassene Spuren am Altar auch heute noch die Schrecken des Krieges.

Kölner Dom

Nicht nur die Jecken locken jährlich zahlreiche Besucher in die Stadt am Rhein. Auch der geschichtsträchtige Kölner Dom ist ein bewährter Publikumsmagnet. Seit Mitte der 1990er Jahre Teil des UNESCO Weltkulturerbes, wurde der Grundstein für diesen eindrucksvollen Bau bereits 1248 gelegt. Beendet wurden die Bauarbeiten am Kölner Dom allerdings erst Jahrhunderte später im Jahr 1880. Gerade diese enorme Zeitspanne erklärt, warum fast alle Baustile in dem zauberhaften Kirchenbau vereint sind.

Als Meisterwerk der gotischen Architektur galt der Kölner Dom bis 1884 als das höchste Gebäude der Welt. Weiter werden hier die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt. Insbesondere der wunderschöne Dreikönigenschrein gilt dabei bis heute als die größte mittelalterliche Goldschmiedearbeit und lohnt einen Besuch in dieser traumhaften Kirche.

Sankt Michaelis Kirche in Hamburg

Hoch oben im deutschen Norden lädt der Hamburger Michel (st-michaelis.de) Gläubige, Architekturfans und Touristen gleichermaßen zu einem traumhaften Blick über die grünen Dächer der Stadt ein. Aus 83 Metern Höhe können Schwindelfreie hier nicht nur den zauberhaften Glockenturm der Backsteinkirche, sondern ebenfalls die Aussicht auf die nahegelegene Elbe und den farbenfrohen Hafen der Stadt genießen.

Während diese helle und freundliche Kirche heute als absolutes Wahrzeichen der Hansestadt gilt, wurde gerade der 132 Meter hohe Glockenturm seit jeher als Orientierungspunkt für die ankommenden Schiffe genutzt. Darüber hinaus gilt der Michel als eine der wichtigsten Barockkirchen Norddeutschlands. Ihren Namen verdankt die Kirche unterdessen dem Erzengel Michael, der bereits im Jahr 600 am heutigen Standort der Kirche erschienen sein soll.

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Schlosskirche zu Wittenberg

Bei diesem Namen denken Viele unweigerlich an den Reformator Martin Luther. Er war es, der bereits 1517 seine 95 Thesen an die hölzerne Kirchentür schlug und somit einen Wendepunkt in der deutschen Kirchengeschichte markierte.

Erbaut im Jahr 1340 ist Schlosskirche (schlosskirche-wittenberg.de) heute nicht nur aufgrund ihrer Architektur, sondern ebenfalls wegen ihres geschichtlichen Werts von großer Bedeutung. Seit 1996 zählt sie offiziell zum UNESCO Weltkulturerbe. Und auch wenn die ursprüngliche Holztür heute nicht mehr vorhanden ist, zeugt das von König Friedrich Wilhelm IV anlässlich des 375. Geburtstages Luthers gestiftete Bronzetor noch immer von Reformation und Wandel. Alle 95 Thesen können hier in lateinischer Sprache gelesen werden.

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Elisabethkirche zu Marburg

Direkt unter dem Schlossberg in Marburg und über der heiligen Ruhestätte von Elisabeth von Thüringen wurde 1235 diese märchenhafte Kirche errichtet. Als erste rein gotische Kirche Deutschlands stellte dieses Gotteshaus bereits im Mittelalter einen wichtigen Wallfahrtsort dar. Bereits 1539 wurden allerdings alle Reliquien aus der dreischiffigen, roten Sandsteinkirche entfernt.

Dennoch lohnt auch heute noch der Besuch dieser wunderschönen Kirche. Südlich der Lahn lockt das kreuzförmige Kirchenschiff mitten in Hessen mit französischem Flair. Bauvorbilder der Kirche waren nämlich sowohl die Kathedrale von Reims als auch die von Amiens.

Das gewisse Etwas für Ihren Kirchenbesuch

Wer gerade in diesem Jahr keine weiten Reisen plant, sondern stattdessen das eigene Land erkunden möchte, hat in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten. Die oben beschriebenen Kirchen stellen dabei ohne Zweifel hervorragende Ausflugsziele dar. Und besonders diejenigen, die sich bei einem Besuch neben der eindrucksvollen Sakralarchitektur auch für Gottesdienst und kirchliches Ambiente interessieren, bietet Holyart (https://www.holyart.de/) die nötigen Mitbringsel, Accessoires und Dekorationsartikel.

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