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Zwar gehörte das BWMK nicht zu den Erstplatzierten, war aber gleich mit drei Projekten im Rennen um den Hanauer Nachhaltigkeitspreis.

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Das Hofgut Marjoß hatte sich mit seinem sozial-ökologischen Projekt „Imkern im Verbund“ beworben.Nun wurden im Roten Saal von Schloss Philippsruhe in der Grimm-Stadt die Sieger ausgezeichnet, alle weiteren Bewerber erhielten als Anerkennungspreis einen Bildungsgutschein des Umweltzentrums Hanau.

Bis zum 31. März konnte online über die Vorschläge für den Hanauer Nachhaltigkeitspreis, ehemals Umweltpreis, abgestimmt werden. Eingereicht wurden 13 Projekte. Die Bewerbungen für den Publikumspreis reichten vom gemeinsamen Kochen mit Tafel-Kunden über eine Holzwerkstatt für Sieben- bis 19-Jährige und die Suppenküche der Nazarener-Gemeinde bis zum Grünen Klassenzimmer der Wilhelm-Geibel-Schule und der Wasserforscher-Kiste der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung. Als Sieger im Rennen um den Publikumspreis erwies sich der Leihladen Maintal. Das Bürgerprojekt zielt darauf ab, das Konsumverhalten zu ändern und stellt Dinge des täglichen Bedarfs (Werkzeug, Baby-Ausrüstung, Geschirr und vieles mehr) leihweise zur Verfügung, so dass die Nutzer die Dinge nicht anschaffen müssen.

Das BWMK hatte sich mit seinem sozial-ökologischen Projekt „Imkern im Verbund“ beworben. In dessen Zuge erlernen Menschen mit und ohne Handicaps das Imker-Handwerk und betreuen an verschiedenen Orten im Main-Kinzig-Kreis Bienenvölker. Ihnen stehen erfahrene Imker aus der BWMK-Gruppe zur Seite, und als kleines „Entgelt“ für den Einsatz dürfen die Hobby-Imker zehn Prozent des Honigertrags behalten. Der Rest wird durch das Bioland-Hofgut Marjoß des BWMK vermarktet. „Wir unterstützen damit Bio-Diversität und das soziale Miteinander von unterschiedlichen Menschen“, so Dietrich Hunsmann vom Hofgut Marjoß.

Zehn weitere Projekte waren im Rennen um den Jurypreis. Die inklusive Sophie-Scholl-Schule des BWMK hatte ihr Konzept für eine Integrative Spielanlage auf dem Schulhof eingereicht, und der Fahrradverleih im Brockenhaus Hanau hatte sich mit der Idee „Bewegung inklusive – Hanau mit dem Elektro-Tandem erkunden“ beworben. Das Konzept sieht vor, Menschen mit Beeinträchtigungen den Zugang zu Natur und Bewegung zu ermöglichen und mittels des E-Tandems die Sehenswürdigkeiten und Naturschutzgebiete der Grimm-Stadt zu entdecken. Die 6000 Euro für den Jurypreis und 1000 Euro für den Publikumspreis stellen die Firma Umicore und die Sparkasse Hanau zur Verfügung. Beim Jurypreis siegte das Steinheimer Familien- und Generationenzentrum mit seinem Bauwagenprojekt am Wilden Hang. Dort soll ein Bauwagen angeschafft und ausgebaut werden, der Jung und Alt als Begegnungsstätte und Kulturort dienen soll.

Foto: Freuen sich über den Anerkennungspreis für das Projekt „Imkern im Verbund“ (von links): Dietrich Hunsmann vom Hofgut Marjoß, Daniel Östreich, Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck und Anja Zeller von der Stabsstelle Nachhaltige Strategien der Stadt Hanau.

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