Multiresistente Erreger auf hohem Niveau bekämpft

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Um multiresistenten Erregern, also Bakterien, die gegen viele Antibiotika wiederstandfähig sind, entgegen zu treten und den daraus resultierenden Gefahren wirksam zu begegnen, wird in den der Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) viel unternommen.

In regelmäßigen Abständen bewerben sich die Einrichtungen für dieses Qualitätssiegel. Das Wohnstift in Hanau, das Seniorenzentrum in Biebergemünd, das Wohn- und Gesundheitszentrum in Sinntal und die Senioren-Dependance in Neuberg erhielten 2017 das Qualitätssiegel, das vom MRE Netzwerk Rhein-Main vergeben wird. 2018 wurde das Qualitätssiegel an das Stadtteilzentrum in Hanau, das Altenzentrum in Rodenbach, das Kreisruheheim in Gelnhausen, die Seniorenzentren in Gründau und in Steinau und die Senioren-Dependancen in Ronneburg und in Limeshain vergeben. Die neue Dependance Hammersbach wird sich 2019 bewerben. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass die APZ-Einrichtungen mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet worden sind. Es ist für uns aber nicht nur ein Dokument für eine Auszeichnung, es zeigt uns vielmehr auch, dass wir bei der Bekämpfung multiresistenter Erreger auf dem richtigen Weg sind“, so Geschäftsführer Dieter Bien.

Um dieses Siegel zu erlangen, mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden, wie die Bekanntgabe von Hygieneplänen mit Angaben zu MRE oder die Nennung von festen Ansprechpartnern. Auch der mengenmäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln oder die umfängliche Teilnahme an Hygienefortbildungen war von großer Bedeutung. Hier konnten die Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren entscheidend punkten. In der Tat wird darauf geachtet, dass die Vorschriften, insbesondere bezüglich der Hygiene, eingehalten werden. Detaillierte Darstellungen und Erläuterungen im Qualitätshandbuch geben den Pflegekräften darüber hinaus eine fundierte Grundlage für gezielte Präventionsmaßnahmen an allen Schnittstellen der stationären Versorgung und ergänzen die verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen in Theorie und Praxis.

Neben den Einrichtungs-, Haus- und vor allem Pflegedienstleiterinnen stehen den Pflegekräften zudem auch ausgewiesene Experten als Ansprechpartner zur Verfügung. Dies sind die geschulten Hygienebeauftragten in den Einrichtungen. Zudem steht mit Judith Dreisbach eine kompetente Hygienefachkraft als externe Ansprechpartnerin zur Verfügung. Einrichtungsübergreifend verantwortlich für das Thema Hygiene ist Robert Steingrübner, Geschäftsbereichsleiter Altenhilfe. Dabei wird er von Christina Herbig unterstützt, die die Hygienemaßnahmen koordiniert und mit den verschiedenen Akteuren kommuniziert. Sie haben sich den Fragen der Bekämpfung der multiresistenten Keime besonders angenommen.

Geschäftsführer Dieter Bien: „Uns ist natürlich bewusst, dass die verschiedenen Erreger wie MRSA, ESBL, MRGN oder VRE auch bei Bewohnern von Altenpflegeheimen nachweisbar sein können, wiewohl in Altenpflegeheimen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Übertragungswahrscheinlichkeit bei Einhaltung guter Standardhygienemaßnahmen gering ist. Dafür wollen wir alles tun.“

Foto: Die Qualitätssiegel, gezeigt von Verantwortlichen der APZ Einrichtungen, sind Bestätigung für den richtigen Weg bei der Bekämpfung von MRE.

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