Unabhängiges Expertenteam für palliative Pflege

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In dem Konferenzraum der neuen Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) in Rodenbach stand bei der ersten Benutzung ein „historisches Großereignis“ an, wie es Geschäftsführer Dieter Bien formulierte.

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Zwischen dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe e.V. Hanau und den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) wurde eine Kooperationsvereinbarung unterschrieben, deren Zweck es ist, die Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen weiter zu verbessern. Unterzeichner der Vereinbarung waren auf Seiten des Fördervereins die Vorstandsmitglieder Dr. Maria Haas-Weber, Dr. Uwe Jander-Kleinau, Volker Klug und Ralf Schilling. Für die Alten- und Pflegezentren unterzeichneten die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich auch APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, Geschäftsführer Dieter Bien, Einrichtungsleiter Stephan Hemberger und die Pflegedienstleiterin Stephanie Kaprol (beide Wohnstift Hanau). 

Ziel ist es, ein unabhängiges Expertenteam zu entwickeln und zu etablieren. Dieses Expertenteam besteht aus drei ausgebildeten und erfahrenen Palliativ-Care-Fachkräften und soll Koordinationsstelle zwischen pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure sein. Die Erprobung des Projekts, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist und mit 165.000 € vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe unterstützt wird, soll im Wohnstift in Hanau erfolgen, was den Vorteil hat, dass dort bereits die Palliativ-Oase angesiedelt ist und die Rekrutierung von Fachkräften leichter möglich erscheint.

Die Vorsitzende Dr. Maria Haas-Weber betonte bei der Vertragsunterzeichnung, „dass wir mit dem Projekt den palliativen Gedanken, das heißt die liebevoll-umhüllende Fürsorge für Menschen in der letzten Lebensphase, in die Pflegeheime tragen wollen“. Mit der Errichtung der Palliativ-Oase im Wohnstift ist bereits damit begonnen worden, die Lebensqualität der Menschen in den Pflegeheimen zu verbessern. Das soll nun fortgeführt werden.

Darüber hinaus soll das Team Multiplikator für eine verbesserte Versorgung von schwerstkranken Menschen werden. Vor allem aber  soll dokumentiert werden, dass es nicht sein muss, dass der betroffene Mensch im Alter nicht noch ins Krankenhaus muss, was mit viel Belastungen verbunden ist, sondern auch in den Pflegeheimen bestens versorgt werden kann- und dies auch noch finanziell günstiger ist.

Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zusammen mit Dr. Haas- Weber Initiatorin des Projekts „Expertenteam Palliative Pflege“ betonte, „dass es uns damit ermöglicht wird, gesellschaftlich Vorreiter der Palliativversorgung sein zu dürfen“. Nach der Errichtung der Palliativ-Oase sei dieses Projekt ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises. Ziel sei es, auf jeder Station in jedem der zwölf Häuser der Alten- und Pflegezentren eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt übrigens die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit einem Betrag von 150.000 €.

Simmler: „Das Thema Palliativversorgung wird bei den Alten- und Pflegezentren mit Herzblut bearbeitet, um so bedauerlich sei es, dass die Finanzierung der Palliativ-Oase durch die Krankenkassen immer noch nicht gesichert ist. Wir werden auch hier weiter dicke Bretter bohren.“ Und mit Blick auf die Vertreter des Fördervereins und das neue Projekt sprach die APZ-Aufsichtsratsvorsitzende davon, „dass es uns mit Dankbarkeit und Stolz erfüllt, dass es solche Kräfte wie den Förderverein gibt“.

Foto: Die Kooperation zwischen den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises und dem Förderverein Palliative Patienten-Hilfe ist unterschrieben: Vordere Reihe von links: Stephan Hemberger, Dr. Maria Haas-Weber, Susanne Simmler und Volker Klug; hintere Reihe von links: Anja Laguardia und Belinda Schmidt (beide APZ-Betriebsrat), Ralf Schilling, Dr. Uwe Jander-Kleinau, Stephanie Kaprol und Dieter Bien.

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