200 Brillen für die Menschen in Beruwala

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Über 200 Brillen übergaben Geschäftsführer Dieter Bien von den Alten- und Pflegezentren des main-Kinzig-Kreises, Einrichtungsleiterin Myriam Dehne vom Altenzentrum Rodenbach und Karlheinz Reisert, ehemals langjähriger Vorsitzender des Einrichtungsbeirates und erneut Initiator der Aktion, an Landrat a.D. Karl Eyerkaufer und seine Beruwala-Hilfe in Sri Lanka.

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Es war bereits die zweite Brillensammelaktion in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises. Die erste Sammelaktion von Brillen vor zweieinhalb Jahren brachte ein ähnliches Ergebnis. Damals wurden 300 Brillen zugunsten der Menschen in Beruwala, einer Stadt an der Südwestküste von Sri Lanka eingesammelt und dem Förderer Karl Eyerkaufer übergeben. Karlheinz Reisert hatte in einem Vortrag von Landrat a.D. Eyerkaufer von den Seh-Nöten der Menschen in Sri Lanka gehört und sich deshalb erneut an die Spitze der Sammelbewegung „Brillen für Beruwala“ gesetzt. Unterstützung erhielt er von den Einrichtungsleitern Mario Pizzala, Marlies Rabe, Ludmila Knodel, Ute Severin, Michael Mandt und Stephan Hemberger und nicht zuletzt und vor allem von Myriam Dehne, die im Altenzentrum kräftig die Werbetrommel rührte. Zusammen gekommen sind sehr unterschiedliche Modelle an Sehhilfen, „die wir alle loswerden“, so der Landrat a.D. und Förderer der Beruwala-Hilfe. Diese Hilfsorganisation hat Eyerkaufer anlässlich der Tsunami Katastrophe gegründet. Bisher hat er mehrfach in unterschiedlicher Form Aufbauhilfe geleistet. Dazu gehören auch Brillenverteilaktionen. „Solche Aktionen sind außerordentlich wichtig“, so Eyerkaufer bei der Entgegennahme der Brillen. In Beruwala können sich nur wenige Menschen mit Sehschwäche eine Brille leisten, ganz davon abgesehen, dass es ohnehin in Beruwala sehr schwer ist, eine Brille zu erhalten. Denn Optiker und Augenärzte, wie es sie in Deutschland gibt, sind dort kaum vorhanden.

Die nächste Brillen-Verteil-Aktion startet übrigens in diesen Tagen. Eine Delegation von 15 Personen wird sich in Kürze auf den Weg nach Beruwala machen. Bis dahin werden die Brillen von Eyerkaufers Frau ordnungsgemäß in einem Koffer verstaut, bei der Fluggesellschaft und dem Zoll angemeldet und nach Sri Lanka mitgenommen. Der Förderer: „Wir werden dann in eines der Dörfer gehen, unseren Koffer öffnen und die Brillen anbieten.“ Zwar ist eine genaue Anpassung mit der entsprechenden Sehstärke bei den einzelnen Bewohnern nicht möglich. „Die Menschen suchen sich aber die Brille aus, mit der sie am besten sehen können“, so die Erfahrung von Karl Eyerkaufer aus seinen bisherigen Verteilaktionen. Der Landrat a. D: „Bisher mussten wir jedenfalls noch nie eine Brille mit nach Hause nehmen.“ So wird es sicherlich auch jetzt wieder sein. Und 200 Beruwalaer werden dann eine Brille aus der Sammlung in den Einrichtungen der Alten- und Pflegezentren tragen. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Aktion Menschen in Sri Lanka eine sichtbare Freude bereiten können“, so Geschäftsführer Dieter Bien bei der Übergabe.

Foto: Karlheinz Reisert (links), Dieter Bien (rechts) und Myriam Dehne bei der Übergabe der Brillen an Landrat a.D. Eyerkaufer. Foto:APZ

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