VR Bank weiter auf Wachstumskurs

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Dank eines gesunden Wachstums und eines gesteigerten Betriebsergebnisses konnte die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2018 zurückblicken.

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Der Aufsichtsratsvorsitzende Roland Denecke begrüßte anlässlich ihrer Vertreterversammlung am 04. Juni 2019 in der Klosterberghalle Langenselbold über 350 Anwesende, darunter neben 203 Vertretern auch viele Interessierte, Vertreter aus der Regionalpolitik und zahlreiche Delegierte der Genossenschaftlichen Finanzgruppe.

Vorstandsvorsitzender Andreas Hof erläuterte stolz die Geschäftszahlen des Kreditinstituts. Die Bilanzsumme erhöhte sich im vergangenen Jahr um 6,0 % auf rund 2,95 Mrd. €. Besonders erfreulich war die Entwicklung im Kundengeschäft. Sowohl die bilanzwirksamen Kundenkredite als auch die Kundeneinlagen konnten gesteigert werden. Das gesamte betreute Kundenvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 181 Mio. € auf rund 5,85 Mrd. €. Mit der Entwicklung der Ertragslage ist man in Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes sehr zufrieden, betonte der Vorstandsvorsitzende. Das infolge der anhaltenden Niedrigzinsphase leicht gesunkene Zinsergebnis wurde durch die Steigerung des Provisionsergebnisses deutlich überkompensiert. Da die Verwaltungsaufwendungen reduziert werden konnten, stieg das Betriebsergebnis vor Bewertung gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % auf 27,8 Mio. €. Sowohl das Bewertungsergebnis für Kundenkredite und eigene Wertpapieranlagen als auch das außerordentliche Ergebnis fielen positiv aus. Aufgrund der guten Zahlen legte die Bank bereits Reserven für die Zukunft: Eine erst ab 2020 gültige versteuerte Pauschalwertberichtigung wurde bereits jetzt in Höhe von 3,5 Mio. € in der Bilanz verarbeitet. Somit beträgt das Ergebnis vor Steuern 24,7 Mio. €.

„Eine sehr gute Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 beweist, dass Kundennähe sich auszahlt. Als regionale Heimatbank und Bank für den Mittelstand haben wir unsere digitalen Leistungen auch 2018 zielstrebig ausgebaut und damit Tradition und Moderne erfolgreich verbunden. Es ist uns gelungen, die Nähe zu Mitgliedern und Kunden und digitale Innovation erfolgreich miteinander zu kombinieren“, erklärte Hof. Besonders stolz ist der Vorstandschef darauf, in der Region insgesamt mit 52 Geschäftsstellen, davon 31 personenbesetzt, präsent zu sein. „Ein solch dichtes Filialnetz bietet in unserer Heimat keine Großbank!“, so Hof.

Und auch die Förderbilanz der Bank kann sich sehen lassen. Deutlich über eine halbe Million Euro gab das Institut in die heimische Region zurück. Fast 437.000 € wurden an Vereine und gemeinnützige Institutionen in der Region gespendet. Darüber hinaus erhielt die Main-Kinzig- und Oberhessen-Stiftung eine weitere Zustiftung in Höhe von 150.000 € für Fördermaßnahmen. Hof zeigte sich auch für die Zukunft der VR Bank zuversichtlich. Man werde weiter daran arbeiten, das digitale Angebot auszubauen. Dies bedeute aber keine Reduzierung des derzeitigen dichten Filialnetzes. Im Anschluss an Hofs Bericht des Vorstandes hatten die Vertreter Gelegenheit, Fragen an den Vorstand zu stellen. Hieraus entwickelte sich ein offener und ehrlicher Austausch. Hof übergab das Wort an den Aufsichtsratsvorsitzenden Roland Denecke.

Roland Denecke berichtete über die Tätigkeit des Gremiums im Geschäftsjahr 2018. Er bestätigte dem Vorstand die einwandfreie Geschäftsführung und betonte die vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit. Im Weiteren verlas der Vorsitzende des Aufsichtsrates die Schlussbemerkungen der gesetzlichen Prüfung. Das Institut erhielt für Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der externen Prüfung.
Der Aufsichtsrat ist mit dem Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes und damit auch der vorgeschlagenen Dividende einverstanden und empfahl der Versammlung, dem Vorschlag zur Beschlussfassung über den Jahresabschluss sowie der Verwendung des Überschusses zuzustimmen. Die Vertreter sahen dies genauso und bestätigten die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses und Feststellung des Jahresabschlusses einstimmig.

Im nächsten Abstimmungspunkt entlastete die Vertreterversammlung Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig. Im Rahmen seiner Ausführungen dankte Denecke den über 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich für ihre sehr gute Arbeit im vergangenen Jahr. Mit ihrer Einsatzbereitschaft, Kompetenz und Flexibilität zeigten sie, dass sie den erhöhten Anforderungen des Berufes und den Herausforderungen des Wettbewerbs gewachsen sind. 256 Vollzeitbeschäftigte, 231 Teilzeitbeschäftigte sowie 28 Auszubildende und 5 duale Studenten stehen für den Erfolg der Bank. Ebenso betonte er die gute Gremienarbeit im Aufsichtsrat und dankte dem Gremium. Auch stellte Denecke der Versammlung die vom Aufsichtsrat zum 01. Januar 2019 bestellten Generalbevollmächtigen der Bank vor: Frau Petra Kalbhenn, Herr Lars Schurich und Herr Bruno Vey.

Im Aufsichtsrat wird es personelle Veränderungen geben. Der Vorsitzende kam nun zum Tagesordnungspunkt „Wahlen zum Aufsichtsrat“. In diesem Jahr scheiden turnusmäßig Roland Denecke, Hagen Puttrich, Harald Stein und Manfred Weber aus dem Gremium aus. Roland Denecke und Harald Stein wurden durch die Versammlung erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Die Wahl von Herrn Denecke leitete der Vorstandsvorsitzende Andreas Hof. Hagen Puttrich und Manfred Weber scheiden wegen Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Als Nachfolger wurden Yann Lupp aus Nidda, Gesellschafter und Prokurist der Unternehmensgruppe Lupp, sowie Frank Fingerhut aus Biebergemünd, Kaufmännischer Leiter der Fa. FMC AG, nominiert und ebenfalls durch die Vertreter einstimmig bestätigt.

Aufsichtsrat und Vorstand begrüßten die beiden neuen Aufsichtsratsmitglieder herzlich. Gleichzeitig bedankten sie sich bei Hagen Puttrich und Manfred Weber für die ausgezeichnete konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünschten beiden alles Gute für die Zukunft. Unterstrichen wurde dieser Dank noch durch die Überreichung der goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen für Puttrich und der silbernen Ehrennadel für Weber als Anerkennung für ihre langjährige Aufsichtsratstätigkeit. Die VR Bank setzt auch 2019 auf Wachstumskurs. „Unsere Bank ist regional verwurzelt, hat eine gute Eigenkapitalbasis, und wir haben Reserven in unserer Bilanz gelegt. Wir gehen die Herausforderungen der Zukunft mit unserer gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft mit großer Zuversicht an“, so Hof im Namen aller Vorstandsmitglieder zum Abschluss der Vertreterversammlung.

Foto (von links): Der stellv. Vorstandsvorsitzende Roland Trageser und der Aufsichtsratsvorsitzende Roland Denecke nach der Ehrung der ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Manfred Weber - mit Ehefrau Karin - und Hagen Puttrich sowie das Vorstandsmitglied Bernd Stöhr und der Vorstandsvorsitzende Andreas Hof.

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