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Der Vorstand besteht aus dem gleichberechtigten Trio Torsten Hopf, Frank Mackenroth und Thomas Sälzer. Die drei formulieren klare Strategien für die kommenden Jahre. Ihre Ziele: Die VR Bank Fulda eG soll nicht mehr nur klassische Bank sein, sondern noch mehr ein wirtschaftlich starker Partner der Region werden und attraktiver Arbeitgeber sein.

Torsten Hopf, Frank Mackenroth und Thomas Sälzer bilden seit Oktober und nach dem Ausscheiden von Manfred Gerhard das neue Führungsteam der VR Bank Fulda. Die Bank weist eine Bilanzsumme in Höhe von 1,9 Milliarden Euro auf und beschäftigt 380 Mitarbeitende. Der 52-jährige Sälzer, der sich im Vorstandstrio um die Bereiche Privat- und Firmenkunden, Vertrieb, Treasury und Vorstandsassistenz kümmert, übernimmt ab sofort die Aufgabe des Vorstandssprechers. Er soll damit vor allem erster Öffentlichkeitsarbeiter der Bank sein.

Sälzer sagt: „Die Aufgabe als Vorstandssprecher bedeutet, dass ich zwar Ansprechpartner der Öffentlichkeit bin und die Bank aktiv nach außen vertrete. Es bedeutet aber nicht, dass ich mehr zu entscheiden habe als meine beiden Vorstandskollegen.“ Denn: Alle drei Vorstandsmitglieder sind gleichberechtigt und dürfen die Bank unabhängig voneinander vertreten, die Koordinierung der Öffentlichkeitsarbeit obliegt jedoch Sälzer.

Der neue Vorstandssprecher sagt: „Die Banken und Sparkassen stehen vor großen Herausforderungen. Da ist es wichtig, eine klare Vision zu haben und auch die Mitarbeiter davon zu überzeugen.“ Ohnehin soll die interne Kommunikation innerhalb der VR Bank Fulda eG ausgebaut werden. „Authentizität ist für unsere Beschäftigten enorm wichtig.“ Generell bestehe die genossenschaftliche Idee ja aus den Werten Fairness, Transparenz und Vertrauen. Diese sollen noch deutlicher — auch nach innen — gelebt werden.

Über die Strategie für die kommenden Jahre herrscht im Vorstandsteam Einigkeit: „Wir wollen die Zukunft der VR Bank Fulda aktiv gestalten und dabei agieren statt zu reagieren“, sagt Mackenroth. Die Vision beruhe auf drei Säulen: „Wir wollen erstens Partner der Region sein, außerdem Arbeitgeber Nummer eins und drittens wirtschaftlich stark“, sagt der 56-Jährige. Wirtschaftliche Stärke bedeute aber nicht, dass auf Teufel komm raus Geld gebunkert werde. Frank Mackenroth, der sich im Vorstand um die Bereiche Unternehmenssteuerung und -entwicklung sowie Innovationsmanagement kümmert, betont: „Wir wollen nicht sparen um jeden Preis, sondern investieren, wo es nötig und sinnvoll ist.“

Die drei Säulen sollen in einem immer unsicherer werdenden Umfeld dafür sorgen, dass die VR Bank Fulda zukunftsfähig und vertrauenswürdig bleibt. „Die Niedrigzinspolitik wird bleiben“, ist sich Sälzer sicher. Schon jetzt müssen Banken und Sparkassen für überschüssiges Geld sogenannte Negativzinsen zahlen. „Unser klassisches Geschäftsmodell wird ausgehöhlt“, sagt der Vorstandssprecher. Neue Wege müssten daher gegangen werden. „Wir wollen viel deutlicher als Mittler wahrgenommen werden. Denn wir können die richtigen Leute miteinander in Kontakt bringen, unser Netzwerk ist riesig“, ist sich Torsten Hopf sicher. „Das wollen wir künftig stärker nutzen. Wir möchten die erste Adresse sein, wenn Hilfe jeglicher Art gebraucht wird.“ Hopf (48) ist für die Bereiche Marktfolge, Qualitätssicherung Aktiv, Personalwesen, Revision und Compliance zuständig.

Neben der wirtschaftlichen Stärke, „ohne die der Rest nicht funktioniert“, so Hopf weiter, möchte die VR Bank Fulda als innovativer und attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. „Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen ansprechenden und sicheren Arbeitsplatz bieten. Wir bieten Chancen zum Aufstieg und legen viel Wert auf eine hochwertige Ausbildung.“ In diesem Jahr möchte die VR Bank wieder bis zu zehn Lehrlinge ausbilden. Daneben wird auch der Studiengang Banking and Finance angeboten.

Das Vorstandstrio muss dem Aufsichtsrat mit seinem Vorsitzenden Stefan Burkard dabei stets Rechenschaft ablegen. In regelmäßigen Sitzungen werden die kurzfristigen Ziele und die langfristige Vision besprochen. Burkard ist von dem Trio überzeugt: „Unsere Führungsspitze sprüht vor Tatendrang — aber wohl dosiert und gut überlegt. Das stimmt uns zuversichtlich für eine starke Zukunft der VR Bank Fulda.“

Die VR Bank Fulda eG deckt die Landkreise Fulda, Main-Kinzig und Schmalkalden-Meiningen ab. Sie ist vor einem Jahr aus der Fusion von VR Bank Schlüchtern-Birstein mit der VR Genossenschaftsbank Fulda entstanden.

Hintergrund I: Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besetzt und berät den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung. In regelmäßigen Sitzungen findet der Austausch zwischen Vorstand und Aufsichtsrat statt. Vorsitzender des 15-köpfigen Gremiums ist Stefan Burkard aus Kalbach-Uttrichshausen. Burkard ist 55 Jahre alt, Diplom-Volkswirt und Geschäftsführer der Tanner Diakonie. Seine Stellvertreter sind Dr. Albert Post (68) aus Fulda und Dr. Dietmar Schultheis (59) aus Birstein.

Hintergrund II: Zur Person

Torsten Hopf: Der 48-jährige Torsten Hopf ist Vater dreier Kinder und wohnt in Künzell-Bachrain. Der Ausbildung bei der Bundesbank schloss er ein Jurastudium in Gießen an. Nach dem 1. Staatsexamen absolvierte Hopf ein Traineeprogramm bei der DZ-Bank. Dort blieb der 48-Jährige zwölf Jahre lang, bevor er im April 2012 zur VR Genossenschaftsbank Fulda wechselte und bis Ende 2018 Bereichsleiter Marktfolge war. Seit Januar 2019 ist Hopf im Vorstand. Dort ist er zuständig für die Bereiche Marktfolge, Qualitätssicherung Aktiv, Personalwesen, Revision und Compliance. In seiner Freizeit spielt Hopf Kirchenorgel, geht Angeln und macht Fitnesstraining.

Frank Mackenroth: Frank Mackenroth wohnt in Schlüchtern, ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Der 56-Jährige hat den klassischen Weg vom Lehrling bis zum Vorstand hinter sich. 1983 absolvierte Mackenroth seine Lehre zum Bankkaufmann, seit 2000 ist er im Vorstand. Zuständig ist er dort für die Bereiche Unternehmenssteuerung und -entwicklung sowie Innovationsmanagement. Leidenschaftlich gern fährt Mackenroth Motorrad und Mountainbike. Außerdem taucht und segelt der 56-Jährige in seiner Freizeit.

Thomas Sälzer: Thomas Sälzer ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der 52-Jährige wohnt in Nüsttal-Silges. Nach dem Abitur und dem Wehrdienst absolvierte Sälzer seine Lehre als Bankkaufmann. Anschließend studierte er Wirtschaftswissenschaften in Kassel. Von 1995 bis 2013 arbeitete Sälzer beim Genossenschaftlichen Prüfungsverbundes als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, zuletzt war er dort Abteilungsleiter. Seit 2014 ist er im Vorstand der VR Bank Fulda und kümmert sich dort um die Bereiche Privat- und Firmenkunden, Vertrieb, Treasury und Vorstandsassistenz. Den Posten als Vorstandssprecher hat der 52-Jährige seit Oktober 2019 inne. Sälzer fährt in seiner Freizeit gern Ski und E-Bike und kümmert sich um die drei Hunde der Familie.

Foto (innen): Thomas Sälzer (rechts) fungiert als neuer Vorstandssprecher des gleichberechtigten Vorstandsteams mit Frank Mackenroth und Torsten Hopf (von links). Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Burkard (Dritter von links) ist überzeugt von dem Trio. Foto: VR Bank Fulda eG.

Bild (außen): Thomas Sälzer (Dritter von links) fungiert als neuer Vorstandssprecher des gleichberechtigten Vorstandsteams mit Frank Mackenroth und Torsten Hopf (von links). Aufsichtsratsvorsitzender Stefan Burkard (rechts) ist überzeugt von dem Trio. Foto: VR Bank Fulda eG.

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