Die Urabstimmung ergab, dass 99,49 Prozent der betroffenen ver.di-Kolleginnen und Kollegen für unbefristete Streiks sind, um ihrer Verhandlungsposition Nachdruck zu verleihen. Damit steht ein längerer Ausstand der hessischen Busfahrer*innen im Raum. ver.di Verhandlungsführer Jochen Koppel: „Die Kollegen sind sehr aufgebracht über das Verhalten der Arbeitgeber, fühlen sich nicht ernst genommen. Warum, fragen sie sich, kommt von den Arbeitgebern kein verhandlungsfähiges Angebot? So oder so, die Arbeitgeber sind jetzt am Zug.“ Am Donnerstag werden die Verhandlungen in Frankfurt in fünfter Runde fortgesetzt.

Die Arbeitgeber hatten in der vierten Runde Anfang November ein Angebot vorgelegt. Demnach soll der Stundenlohn von jetzt 13,50 Euro in vier Schritten in vier Jahren auf 15,10 Euro erhöht werden. Die ver.di-Tarifkommission wies das als unakzeptabel zurück. ver.di fordert die Erhöhung des Grundgehalts von jetzt 13,50 Euro auf 16,60 Euro die Stunde. Der Urlaub soll auf 30 Tage innerhalb der geforderten 5-Tage-Woche erhöht werden (derzeit sind es 25 Tage). ver.di-Mitglieder sollen zwei zusätzliche Urlaubstage erhalten. Außerdem fordert ver.di, fahrplanbedingte Pausen/Wendezeiten komplett zu vergüten.

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