Die wohl wichtigste Motivation? Man wollte eine Alternative zu dem gewöhnlichen Fiatgeld. Denn die Finanzkrise, die in den Jahren 2008 wie 2009 für ordentliches Chaos gesorgt hat, war sozusagen der Motor für die erste digitale Währung - den Bitcoin.

Nachdem die „Mutter aller Kryptowährungen“ geboren war, kamen weitere digitale Währungen auf den Markt. Heute gibt es zahlreiche Kryptowährungen - zu den bekanntesten gehören wohl Ethereum, Ripple, Dash, IOTA, Litecoin wie Bitcoin Cash.

Mit Libra, der Kryptowährung aus dem Hause Facebook, soll 2020 eine weitere digitale Währung auf den Markt kommen, die schon im Vorfeld für ausgesprochen viel Aufsehen gesorgt hat.

Warum klassische Sparprodukte heute nicht mehr zum Erfolg führen

Die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) hat die traditionellen Sparprodukte, so beispielsweise das von den Deutschen so geliebte Sparbuch, unbrauchbar werden lassen. Heutzutage liegt der Guthabenzinssatz bei 0,0125 Prozent. Die Niedrigzinspolitik, die seit Jahren verfolgt wird, scheint in naher Zukunft auch kein Ende zu finden. Dass nun auch private Anleger und kleine Sparer nach Alternativen suchen, mag daher keine große Überraschung mehr sein.

Der Kryptomarkt ist hier besonders ansprechend. So kann man etwa über diverse Plattform und Anbieter in den Bitcoin investieren und richtig hohe Gewinne verbuchen. Jedoch darf man niemals außer Acht lassen, dass es auch durchaus gefährlich werden kann, wenn man sein Geld in den Kryptomarkt pumpt. Denn Kursschwankungen gehören zur Tagesordnung.

Risiko darf nicht unterschätzt werden

Möchte man hohe Gewinne einfahren, so kann man sich mit dem Kryptomarkt befassen. Die letzten Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Kursschwankungen für richtig attraktive Gewinne sorgen können - aber natürlich auch für Verluste.

Anfang 2017 bewegte sich der Bitcoin bei rund 1.000 US Dollar. Wer hier investiert hat, der durfte sich zwölf Monate später, Mitte Dezember, über ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk freuen. Der Bitcoin kletterte auf fast 20.000 US Dollar. Jedoch standen nur jene Investoren auf der Gewinnerseite, die sich dann von ihren Coins getrennt haben: 2018 folgte nämlich der Absturz. Innerhalb weniger Tage rutschte der Bitcoin auf 10.000 US Dollar ab - Ende 2018 bewegte sich die Kryptowährung dann nur noch bei 3.000 US Dollar.

Jedoch kam es zum neuerlichen Höhenflug: Von Januar bis Juni 2019 schoss der Bitcoin auf fast 14.000 US Dollar - um dann neuerlich wieder einen Absturz zu erleben. Denn gegen Ende des Sommers rutschte der Bitcoin auf 7.500 US Dollar ab. Das mag zwar, verglichen mit dem Jahresbeginn, ein sattes Plus sein, ist aber ein durchaus hoher Verlust, wenn man erst bei über 12.000 US Dollar eingestiegen ist.

Prognosen sind mit Vorsicht zu genießen

Folgt man den aktuellen Prognosen, so mag der Bitcoin eine interessante Geldanlage darstellen. Wobei an dieser Stelle natürlich erwähnt werden muss, dass Prognosen keine Gewinngarantie darstellen - es gibt einfach nie die Gewissheit, dass sich der Bitcoin wie prognostiziert entwickelt. Aus diesem Grund sollte auch nur Geld investiert werden, das frei verfügbar ist - also, zumindest in der Theorie, verloren werden darf.

Wer sich selbst als risikoaffin bezeichnet, der kann sich durchaus mit dem Gedankenspiel befassen, Geld mit Kryptowährungen zu verdienen. Das ist, sofern man die Marktentwicklung richtig einschätzt und etwas Glück hat, durchaus möglich.

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Verluste sind immer möglich

Ein regelmäßiges Einkommen, das über den Kryptowährungshandel bezogen werden kann, wäre wünschenswert, ist aber ausgesprochen schwer zu erzielen. Denn der Markt ist derart schwer einzuschätzen, dass es immer wieder zu Verlusten kommen kann.

Wer beispielsweise über Bitcoin Era spekuliert, der kann genauso hohe Gewinne wie auch Verluste verbuchen. Arbeitet man mit CFDs, also mit Hebelprodukten, so kann man zwar auf Kursverluste setzen und mit geringen Investitionssummen hohe Beträge bewegen, damit ein richtig hoher Gewinn erzielt werden kann, jedoch besteht auch die Gefahr, ausgesprochen hohe Verluste einzufahren, wenn sich der Markt in die nicht gewünschte Richtung bewegt.

Wer mit Kryptowährungen spekulieren und ein zusätzliches Einkommen generieren möchte, sollte vorsichtig sein und zu Beginn nur jene Summen investieren, die auch verloren werden dürfen.

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