„Digitalisierung hilfreich, aber kein Allheilmittel“

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Ende letzten Jahres hatte die Unternehmensleitung der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises, das FachPflegeZentrum Bergstraße in Lorsch besucht, um sich über die innovativen Konzepte und das Angebot der Pflegeeinrichtung zu informieren.

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Nun war der Geschäftsführer und Einrichtungsleiter des FachPflegeZentrums, Herbert Fanese, zu Besuch in der Unternehmenszentrale der Alten- und Pflegezentren und hat sich mit der Unternehmensleitung und den Einrichtungsleitungen der zwölf kreiseigenen Pflegeeinrichtungen über die Themen Digitalisierung und Personalakquise ausgetauscht. So berichtete Fanese von seinen Erfahrungen bei der Nutzung sozialer Netzwerke zur Personalgewinnung und welche digitalen Hilfsmittel im Pflegealltag sinnvoll sind. Dabei betonte er, dass digitale Hilfsmittel - richtig eingesetzt - zu einer Entlastung der Pflegekräfte beitragen können, aber eben kein Allheilmittel seien.

Besonders interessant fanden die Leitungskräfte der Alten- und Pflegezentren die von Fanese beschrieben Strategien zur Personalgewinnung. So bewirbt sich Fanese bei seinen potentiellen Mitarbeitern als „zukünftiger Chef“ und wirbt mit den Angeboten des Unternehmens und einem attraktiven Arbeitsumfeld. Um möglichst viele potentielle Bewerber zu erreichen, nutzt er neben den sozialen Netzwerken, auch einen Autoanhänger auf dem ein großes Werbeplakat angebracht ist. Diesen Plakat-Anhänger parkt er an stark frequentierten Orten und dort, wo er potentielle Bewerber vermutet. Mit dieser kreativen Strategie, konnte das FachPflegeZentrum bereits mehrere Mitarbeiter gewinnen. Daneben erzählte Fanese von den Anfängen des FachPflegeZentrums, als er 2014 die Idee für eine moderne und innovative Pflegeeinrichtung hatte und davon, wie aus einer Idee Wirklichkeit wurde.

Das FachPflegeZentrum Bergstraße wurde im Januar 2019 eröffnet und ist eine unabhängige vollstationäre Fachpflegeeinrichtung für erwachsene Menschen ab dem 18. mit angeschlossener Heimdialyse. Die Einrichtung gliedert sich in zwei Fachbereiche. Der erste Fachbereich ist für Menschen mit schweren und schwersten neurologischen Erkrankungen - beispielsweise Wachkoma oder Multiple Sklerose. Der zweite Fachbereich versorgt Menschen mit Erkrankungen des Atemsystems, die beatmungspflichtig sind. Im Mittelpunkt des FachPflegeZentrums stehen ein innovatives Pflegekonzept, eine praxisorientierte Innenarchitektur sowie die konsequente Nutzung digitaler Hilfsmittel zur Entlastung der Pflegekräfte. Der Geschäftsführer der Alten- und Pflegezentren, Dieter Bien, bedankte sich anschließend für die interessanten Einblicke und betonte, wie wichtig es ist, sich mit anderen Einrichtungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Foto: Sich auszutauschen und voneinander zu lernen – das stand im Mittelpunkt des Besuchs des Geschäftsführers des FachPflegeZentrums Bergstraße, Herbert Fanese (vorne vierter von rechts), bei den Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises.

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