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Dieses bot sich noch bis vor kurzem all jenen, die die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen oder Schlüchtern aufsuchten. Inzwischen ist das Zelt in Gelnhausen wieder abgebaut und das Zelt in Schlüchtern auf dem Gelände umgezogen. Dass die Zelte dort über mehrere Monate wertvolle Dienste leisten konnten und dies in Schlüchtern vorerst weiterhin tun, ist einer Kooperation mit dem DRK Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern zu verdanken.

Wie alle Krankenhäuser haben sich die Main-Kinzig-Kliniken im Frühjahr mit Hochdruck auf die Behandlung von Corona-Patienten vorbereitet und sichere Strukturen geschaffen. Eine wichtige Maßnahme hierbei: die Gesundheits-Checks vor Betreten des Krankenhauses. „Es war dringend notwendig, diese so schnell wie möglich umzusetzen, damit wir die ankommenden Patienten und ihre Begleitpersonen je nach Ergebnis sicher in entsprechende Bereiche leiten konnten. Und das, bevor Sie unsere Häuser überhaupt betreten“, erklärt Klaus Weigelt, Pflegedienstleiter in Gelnhausen: „Dank des außergewöhnlichen und unbürokratischen Engagements des DRK konnte dies innerhalb kürzester Zeit realisiert werden.“

Als regelrechte „Nacht- und Nebelaktion“ beschreibt auch DRK Kreisbereitschaftsleiter Matthias Günther den Zeltaufbau im März. Er hat sich um die Organisation des vereinseigenen Materials sowie die Planung aller Beteiligten gekümmert. Eingebunden waren Mitglieder der Ortsvereine Gründau-Lieblos, Gründau-Rothenbergen, Schlüchtern, Steinau und Sinntal, die allesamt ehrenamtlich nach ihrem Feierabend zur Tat schritten. Günther sagt: „Nachdem der Hilfeersuch bei uns einging, war für uns klar: in dieser Lage helfen wir schnell und gern – dafür sind wir da.“

„Gerade in herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wertvoll bestehende gute Kooperationen sind. Wir sind sehr froh, das DRK an unserer Seite zu haben“, bedankt sich Dieter Bartsch, Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken. Ebenso waren es DRK-Ehrenamtler, die nun die Zelte wieder ab- bzw. umgebaut haben. Denn in Gelnhausen bieten sich durch die kürzliche Eröffnung des Erweiterungsbaus am Hauptgebäude neue Möglichkeiten der Raumnutzung. Und obwohl in Schlüchtern zwischenzeitlich ein Container am Haupteingang aufgestellt wurde, ist das Zelt weiterhin mit wichtiger Funktion vor Ort:
„Um die Abstandsregelungen einhalten zu können, nutzen wir dieses nun als zusätzlichen Wartebereich für unsere Notaufnahme“, erklärt Dr. Wolfgang Hahn, Chefarzt der Medizinischen Klinik.

Selbstverständlich finden die Gesundheits-Checks an den Eingängen weiterhin statt, sowohl in Gelnhausen als auch in Schlüchtern. Dies bleibt wichtig – insbesondere da nun auch Besucher in begrenztem Maße wieder die Möglichkeit haben, die Häuser zu betreten. Die Besucher-Registrierung habe sich gut etabliert, das Verständnis für die Maßnahme sei hoch, so Bartsch: „Auch zukünftig werden wir unser Möglichstes dafür tun, dass alle Menschen, die unsere Kliniken aufsuchen, unseren Abläufen vollumfänglich vertrauen können.“

Foto: Ehrenamtliche der DRK Ortsvereinigung Rothenbergen kamen im März nach Gelnhausen, um sehr kurzfristig das Eingangszelt aufzubauen (von links): Steven Richter, Nicolas Gudath, Christof Hoffmann, Ralf Dressbach, Annkatrin Hoffmann, Michael Sattler.

Foto: Auch in Schlüchtern fanden sich spontan ehrenamtliche DRK-Mitglieder, die bereit waren das Zelt aufzubauen.

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