Start-ups fördern, neue Arbeitsmodelle entwickeln

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Der Fokus für 2021 ist gerichtet: Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig hat bei einer Arbeitssitzung weitere Projekte für das kommende Jahr festgelegt.

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Besonderes Augenmerk sollen die folgenden Bereiche bekommen: die Kooperation zwischen Bundeswehr und Wirtschaft, das Mentoring junger Start-ups, New Work und digitale Arbeitsmodelle, der Automotive-Circle und ein enger Austausch mit der Politik. Die Veranstaltung fand wieder per Videokonferenz statt.

Es war eine wichtige Arbeitssitzung der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig. Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer sowie die beiden Vorstandsmitglieder Axel Ebbecke und Michael Graf moderierten durch den Abend. Sie saßen mit Vorstandsmitglied Jochen Grossmann wie schon beim letzten Mal im Gutenbergzimmer des Druck- und Pressehauses Naumann in Gelnhausen, von wo aus die Videokonferenz geführt wurde. Wie man es von den Arbeitssitzungen der Initiative gewohnt ist, ging es im Galopp voran. Nach circa 1,5 Stunden konnten die gut 15 Unternehmerinnen und Unternehmer den Laptop wieder zuklappen und hatten alles besprochen.

Am Ende stand fest: Es gibt fünf Projekte, denen sich die Initiative im kommenden Jahr besonders widmen möchte. Einmal geht es um die Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und mittelständischen Unternehmen. Vorstandsmitglied Axel Ebbecke sagte: „Es gibt so viele Möglichkeiten der Kooperation, zum Beispiel bei der Vergabe von Aufträgen oder der Qualifizierung von Mitarbeitern.“ Diese Chancen müsse man nutzen, so Ebbecke.

Weiteres Thema: das Mentoring von Start-ups. Hier will die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig Jungunternehmer technisch, vertrieblich und beraterisch unterstützen, um ihnen den Sprung zur Profitabilität zu ermöglichen. Michael Graf, der im Vorstand für die Kommunikation zuständig ist, fasst zusammen: „Damit wollen wir einen Beitrag zur Gründerkultur in unserer Region leisten.“

Außerdem sollen die Schlagworte „New Work“ und „digitale Arbeitsmodelle“ 2021 ein wichtiges Thema für die Initiative werden. Ziel ist es, neue digitale Denkansätze und Prozesse zu definieren. Ein erstes Beispiel existiert bereits: der neugeschaffene Makerspace des Wirtschaftsinitiative-Mitglieds romeisIE im Triangulum 2 in der Nähe des Bahnhofs Gelnhausen – eine offene Hightech-Werkstatt, in der Schüler, Start-ups und Unternehmen gemeinsam an Projekten arbeiten können.

Doch das war noch nicht alles: Der bei der Oktober-Sitzung besprochene Automotive-Circle ist mittlerweile gegründet. In Kooperation mit dem Main-Kinzig-Ableger des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) werden jetzt Zukunftsstrategien entwickelt, die der Veränderung der Mobilität Rechnung tragen sollen. Es geht um die Themen Antriebstechnologie, Arbeitsplätze, Ressourcenmanagement, Produktionsprozesse, Veränderung des Mobilitätsverhaltens. Letztlich geht es aber darum, die Automotive-Unternehmen in der Region zu stärken.

Letztes Projekt: Die Wirtschaftsinitiative will eine enge Schnittstelle zur Politik bilden. Dazu hat Vorstandsmitglied Michael Graf eine Gesprächsrunde mit dem Titel „Business meets Politik“ gestartet. Graf verfügt über ein hervorragendes Netzwerk, da er auch beim BVMW Main-Kinzig in der Geschäftsführung tätig ist. In diesen Gesprächen möchte er die Standpunkte der mittelständischen Betriebe den politischen Vertretern aus Kreis, Land und Bund nahebringen.

Neben der Bildung eines Energieeffizienz-Netzwerkes kommen die bestehenden Kommissionen „Schule und Bildung“, „Breitbandausbau und Digitales“ sowie „Unterstützung und Begleitung von Förderanträgen“, die ebenfalls einen hohen Stellenwert bei der Initiative haben. Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer sagte abschließend: „Mit dieser Agenda sind wir für das kommende Jahr sehr gut aufgestellt. Wir können damit den Mittelstand unterstützen und einiges für unsere Region bewegen.“

Die Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig besteht seit einem guten Jahr. Ihr Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität und Prosperität der hiesigen Unternehmen sicherzustellen und zu fördern. Die Zahl der Mitglieder liegt mittlerweile bei knapp 30. Wer dabei sein will, meldet sich per Mail bei Geschäftsführerin Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Vorstandsmitglied Axel Ebbecke und Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer haben mit der Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig gleich fünf Projekte für 2021 festgezurrt. Foto: Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig

Foto: Die beiden Vorstandsmitglieder Jochen Grossmann, Axel Ebbecke und Geschäftsführerin Kerstin Cieslik-Pfeifer (von links) haben sich während ihrer Arbeitssitzung mit den Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative auf gleich fünf Projekte für 2021 festgelegt. Foto: Wirtschaftsinitiative Mittelstand Main-Kinzig

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