Transparency International Deutschland fordert stärkere Maßnahmen gegen Spielmanipulationen

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Die Antikorruptions-Organisation Transparency International Deutschland fordert verstärkte Maßnahmen gegen Spielmanipulationen und Suchtrisiken durch Sportwetten.

„Fans zu Hause vor dem Fernseher statt im Stadion könnten für Wettanbieter eine leichte Beute sein. Glücksspiel sollte nicht als Kick und Ersatz für das Stadionerlebnis dienen “, sagte Sylvia Schenk, Leiterin der Sportarbeitsgruppe bei Transparency Germany.

Wettanbieter, darunter der als beste Sportwetten Seite geltende Buchmacher Tonybet, und Spieler würden sich nun auf den deutschen Markt konzentrieren, einschließlich Wettbetrüger, "weil es hier noch um den Profifußball geht", sagte Schenk. Hinzu kommen die Gefahren der Spielsucht, zumal Sportwettenanbieter die unteren Ligen sponsern würden. Glücksspielwerbung im Sport spricht vor allem männliche Jugendliche oder junge Erwachsene an.

Die Organisation warnt auch vor möglichen Spielmanipulationen. Insbesondere die 3. Liga ist angesichts der niedrigeren Spielergehälter korruptionsanfällig. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) erwarten ein umfassendes Konzept zum Schutz von Spielern, Mannschaften, Schiedsrichtern und Fans, heißt es in einer Stellungnahme. Die 3. Division liegt jedoch nicht in der Verantwortung der DFL.

Fußball Zielmarkt der organisierten Kriminalität

Das Wachstum des globalen Wettmarktes und die potenziellen Gewinne aus Glücksspielen und Geldwäsche im Zusammenhang mit Wetten haben den Fußball zu einem Ziel der organisierten Kriminalität gemacht. Dies gefährdet Spieler, Offizielle und alle, die mit Fußball zu tun haben. Das Aufkommen von Spielmanipulationen als ernsthafte Bedrohung für die Integrität des Fußballs hat zu Reaktionen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Sports geführt.

In den vergangenen 18 Monaten haben die Projektpartner in mehreren europäischen Ländern umfassende Präventionsprogramme durchgeführt, die in einem Ressourcenheft zusammengefasst sind, das in mehreren Sprachen (Englisch, Griechisch, Italienisch, Litauisch und Portugiesisch) verfügbar ist.

Die Aktivitäten in den teilnehmenden Ländern reichten von Recherchen und Fakten zur Verhinderung von Spielmanipulationen bis zur Veröffentlichung von Informationen und Schulungsmaterialien. Das Projekt veranstaltete auch Workshops und Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen, darunter Spieler, Trainer und Sportbeamte, um das Bewusstsein für die verschiedenen Aspekte der Spielmanipulation und deren Verhinderung zu schärfen.

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