St. Vinzenz-Krankenhaus singt den "Wellermann-Song"

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Das St. Vinzenz-Krankenhaus in Hanau möchte den Menschen mit einem Song Hoffnung und Zuversicht in der Corona-Pandemie schenken. Mit einer eigenen Interpretation des bekannten „Wellermann-Songs“ greift die Klinik den aktuellen Trend auf, Seemannlieder zu singen. Diese Lieder spiegeln die Sehnsüchte der Menschen in der Corona-Pandemie wider: Seemänner kennen Verzicht, Entbehrungen und das sehnsüchtige Warten auf besser Zeiten und ein Wiedersehen mit Familie und Freunden.

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"Das gemeinsame Singen und der Takt der Lieder half dabei, die harte Arbeit an Bord gemeinsam zu bewältigen und buchstäblich „an einem Strang zu ziehen“. Im Original des „Wellermann-Song“ wird die Vorfreude auf das Versorgungsschiff „Wellermann“ mit „sugar tea and rum“ besungen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Idee zur Aufnahme des Songs entstand am 24. Januar 2021, als die Referentin der Geschäftsführung, Melanie Scharlemann, eine Reportage über den Wellermann-Song im Fernsehen sah. Am gleichen Abend schrieb sie erste Kollegen an und fand schnell begeisterte Unterstützung. „Wir alle können noch gar nicht fassen, dass wir dieses Projekt binnen eines Monat auf die Beine gestellt haben“, so Scharlemann. Unterstützung fand das Projekt auch seitens des Oberbürgermeisters der Stadt Hanau, Claus Kaminsky (SPD), der die Schirmherrschaft übernommen hat. Auch für Kaminsky ist der Song mit der positiven Botschaft „Bald schon wird es besser sein, mit der Impfung und mehr Sonnenschein. Bald schon schauen wir zurück und halten uns’re Hände“ schon zu einem echten Ohrwurm geworden. Er dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Idee und die großartige Umsetzung: „Das ist genau das richtige Signal in dieser schwierigen Zeit. Wir brauchen so positive und zuversichtliche Botschaften, damit wir unseren gemeinsamen Feind, das Coronavirus, besiegen. Ich bin zuversichtlich, dass der Song in die Charts kommt.“

„Von Anfang an stand für uns fest, dass wir eine eigene Interpretation mit einem deutschen Text einspielen, der all das zusammenfasst, was uns alle so bewegt: Es sind harte Zeiten, wir haben Sehnsucht nach der Familie, Freunden, nach Unbeschwertheit und menschlicher Nähe“, erläutert Scharlemann. „Kraft schöpfen wir aus dem Zusammenhalt untereinander und der Zuversicht, dass die Corona-Schutzimpfung uns aus der Pandemie herausführen kann. Mit dem anstehenden Frühling und dem Sonnenschein kommt auch die gute Laune zurück. Und bis zum Ende des Sommers ist hoffentlich die angestrebte Herdenimmunität erreicht.“
Dass der Song so professionell eingespielt werden konnte, hat Kollegin Inka Stemmler, Krankenschwester im Flexpool der Pflege am St. Vinzenz-Krankenhaus, ermöglicht. Stemmler ist Frontsängerin der bekannten Band Nuwanda. Gemeinsam mit ihrem Gitarristen, Claus Fischer, hat sie die Sänger gecoacht, ein Tonstudio in der Klinik aufgebaut, den Song eingespielt und arrangiert. Inka Stemmler hat auch den Kontakt zu dem mitwirkenden Geiger Christian W. Martin hergestellt, dessen Geigenspiel das „Vinzi-Team“ schon bei den Aufnahmen tief berührt hat. Um die Botschaft des Songs zu unterstreichen, hat die Klinik ein Musikvideo mit Eindrücken aus dem Krankenhausalltag gedreht.

Kamera, Regie und Schnitt übernahm der „singende Kameramann“ Olaf Scharlemann, Ehemann von Melanie Scharlemann – als Zauberer und Bauchredner selbst stark betroffen vom Lock-Down in der Corona-Pandemie. „Das besondere an dem Song ist, dass alle Stimmen - Solosänger und Chor - von Mitarbeitern der Klinik selbst eingesungen wurden“ berichtet Inka Stemmler. „Die Sänger haben in ihrer Freizeit geübt und mir ihre Probeaufnahmen per Sprachnachricht auf das Handy geschickt. Besonders geeignet zum Singen ist übrigens das Badezimmer Zuhause, da hat man schon einen schönen Hall. Auch meine Vorschläge und Anregungen habe ich per Sprachnachricht geschickt und eingesungen. Die Tonaufnahmen vor Ort haben dank dieser guten Vorbereitung dann für jeden Sänger nur wenige Minuten Zeit in Anspruch genommen.“

Auch die Videoaufnahmen waren dank guter Vorbereitung binnen kurzer Zeit gedreht. So dauerte die Aufnahme des großen Chors mit ca. 50 Mitarbeitern auf der Vorfahrt des Krankenhauses noch nicht einmal 15 Minuten. „Gedreht wurde mit einfachen Handykameras aus unterschiedlichen Perspektiven“, erklärt Olaf Scharlemann, „auch von einer Leiter aus oder auf dem Fußboden liegend, wir waren da sehr kreativ. Der Schnitt und die Synchronisation mit den Tonaufnahmen erfolgten dann bei mir Zuhause mit einem professionellen Bearbeitungsprogramm."

„Es war eine große Freude zu sehen, wie sich Mitarbeiter aller Berufsgruppen und Bereiche - vom Chefarzt über die Pflege bis zu Ordensschwestern und Servicekräften – an den Aufnahmen beteiligt haben. Der Song ist in diesen schwierigen Zeiten schon heute, vor der Veröffentlichung, eine große Motivation für unsere Mitarbeiter und lässt uns den Zusammenhalt im Team noch intensiver spüren. Das gesamte Team ist sehr stolz auf dieses Projekt “, so Pflegedirektorin Jutta Berg. „Immer öfter hört man Mitarbeiter leise hinter ihrer Maske summen: Bald schon wird es besser sein, mit der Impfung und mehr Sonnenschein“ Geschäftsführer Michael Sammet ergänzt: „Wir hoffen, dass es uns mit der Veröffentlichung gelingt, diese Hoffnung, Zuversicht und Freude möglichst vielen Menschen zu schenken. Zugleich möchten wir verdeutlichen, wie wichtig die Impfung für unseren gemeinsamen Weg aus der Pandemie ist“.

"Die Ton- und Videoaufnahmen erfolgten unter Einhaltung der einschlägigen Coronaregelungen. Über die ohnehin regelmäßig erfolgende Testung unserer Mitarbeiter hinaus erfolgte unmittelbar vor jeder Tonaufnahme ein Corona-Schnelltest bei allen Beteiligten. Ein großer Teil der Mitarbeiterschaft ist bereits gegen COVID-19 geimpft. Der Chor wurde in kleinen Gruppen aufgenommen unter Einhaltung der geltenden Regelungen für Musikakademien und der notwendigen Abstände. Hierbei ist zu beachten, dass Ton- und Videoaufnahmen getrennt voneinander erfolgten. Dies bedeutet, dass bei den im Musikvideo gezeigten Gesangsszenen lediglich die Lippen bewegt wurden, ohne tatsächlich zu singen. Die FFP2-Masken wurden jeweils nur kurz für die Ton- und Videoaufnahmen abgenommen", teilt das Krankenhaus mit.

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