Bien-Zenker baut erstmals ein Katzenhaus

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Über viele Monate hinweg blieb sie unentdeckt: Ein komplette Katzenfamilie, die im Lager für Holzbalken auf dem Betriebsgelände von Bien-Zenker eine Heimstatt gefunden hatte.

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Erst bei einer Sicherheitsbegehung des Geländes fielen sie auf, Katze, Kater und fünf halbwüchsige Katzenkinder. Dabei stellte sich auch heraus, dass die Mitarbeiter, die für den innerbetrieblichen Materialtransport zuständig sind, ein großes Herz für die Tierfamilie haben. Die Fellnasen wurden von Ihnen regelmäßig mit Nahrung versorgt. Und weil das Holz unter Dach und damit trocken gelagert wird, hatte die Katzenfamilie eine vergleichsweise angenehme Unterkunft gefunden.

Allen Beteiligten wurde klar, dass es sich um „heimatlose“ Katzen handelt. Ihre Herkunft liegt im Dunkel, aber weil die Mäusejäger bereits nach weniger als einem Jahr geschlechtsreif werden, stand zu erwarten, dass sich bald weiterer Zuwachs einstellen wird. Außerdem war man sich einig, dass es für so viele Tiere auf Dauer kein guter Zustand ist, ihr Leben im Holzlager zu fristen. Überdies steigt bei einer größeren Population die Gefahr, dass sie von Gabelstapler oder Lieferlastwagen unbeabsichtigt verletzt werden. In Kooperation mit dem Tierschutzverein Fliedetal e.V. wurde daher nach einer Lösung gesucht, den Jung-Tieren ein passendes Zuhause und den Eltern eine angemessene Bleibe zu verschaffen. Die aktuellen „Betreuer“ entschieden zusammen mit dem Geschäftsbereichsleiter Zentraleinkauf Axel Bosold – er hatte den Kontakt zum Tierschutzverein hergestellt - die jungen Kätzchen müssen zunächst einmal kastriert und entwurmt werden, damit der Verein sie in gute Hände übergeben kann.

Für die Elterntiere kommt nach Einschätzung der Vereinsvorsitzenden Kristin Friedrich eine „Umsiedlung“ kaum noch in Betracht, weil sie sich an die aktuellen Bezugspersonen bei Bien-Zenker gewöhnt haben. Aber auch diese beiden erwachsenen Katzen werden nun kastriert, damit sich kein weiterer unerwünschter Nachwuchs einstellt. Bien-Zenker übernimmt dabei für Eltern und Jungtiere die Kosten für die erforderlichen tierärztlichen Maßnahmen. Das für den innerbetrieblichen Materialtransport zuständige Team kann mit dieser Lösung gut leben, denn einerseits bleiben ihnen „ihre“ Vierbeiner auf dem Gelände erhalten und das Risiko einer unkontrollierten Vermehrung ist ausgeschlossen. Und natürlich soll den verbleibenden Fellnasen auch ein angemessenes Quartier bereit gestellt werden. In der Schreinerei baut Ralf Muth ein Katzenhaus, das künftig als Heimstatt dient. Die Fahrer, die im Holzlager ihrer Arbeit nachgehen, werden zudem über die „vierbeinige Belegschaft“ informiert, verbunden mit der Bitte, besonders aufmerksam beim Befahren der Wege zu sein.

Eine besondere Herausforderung für den Tierschutzverein und die beteiligten Bien-Zenker Mitarbeiter war schließlich das Einfangen der recht scheuen Katzen. Mit großen Drahtkäfigen und einem leckeren Futterangebot ist dies schließlich gelungen. Alle Tiere befinden sich aktuell in der Obhut der Tierschutzvereins Fliedetal. Nach den tierärztlichen Untersuchungen und Eingriffen werden sie dort noch etwas zur Beobachtung verweilen, ehe sie dann bei ihren neuen „Katzeneltern“ einziehen oder in das Bien-Zenker Werk zurückkehren.

Foto: Ins Herz geschlossen haben Staplerfahrer und viele weitere Mitarbeiter von Bien-Zenker die hübschen Katzen im Holzbalkenlager.

Foto: Um den Fellnasen ein besseres Leben zu ermöglichen, haben Mitarbeiter in ihrer Freizeit dieses Katzenhaus gebaut.

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