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Dass ein großer Teil der Belegschaft von zu Hause aus arbeitet, stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Nicht nur die grundlegende Frage, wie man das Wir-Gefühl über die Distanz hinweg aufrechterhalten kann, beschäftigt die Vorgesetzten. Die internen IT-Abteilungen hingegen stellt das Homeoffice vor ganz andere Herausforderungen als die Frage nach flexiblen Arbeitszeiten und neuen technischen Lösungen. Damit die Arbeit auf Distanz weitergehen kann, müssen zuerst die Technik und die Medientechnik im Konferenzraum modernisiert werden. Wie das geht, weiß der Experte für Medientechnik Frankfurt.

Herausforderung 1: Technische Standards sind jetzt besonders wichtig

Im Homeoffice wird die technische Ausstattung der Mitarbeiter zum Problem für Unternehmen. Vor allem für solche, bei denen die Teams zuvor ausschließlich vor Ort gearbeitet haben. Denn nicht in jeder Branche gehören Dienstlaptops und -handys zur Ausstattung sämtlicher Mitarbeiter. Nicht nur leistungsstarke Notebooks und All-In-One-Drucker werden benötigt. Zusätzlich benötigen die Mitarbeiter eine stabile und schnelle Internetverbindung sowie den Zugang zur Software. Dabei gilt es stets zu berücksichtigen, dass nicht alle Angestellte die gleiche Affinität für Technik vorweisen können und eventuell Probleme damit haben, schriftlichen Anweisungen durch den Support zu folgen.

Herausforderung 2: Der stetige Kommunikationsfluss

In den meisten Büros herrschen kurze Dienstwege vor. Während Informationen im Großraumbüro direkt weitergegeben werden, können in anderen Firmen Probleme neben dem Kaffeeautomaten besprochen werden, sobald sie auftreten. Im Homeoffice fallen diese Möglichkeiten weg. Stattdessen muss der Fluss an Informationen sorgfältig geplant und reguliert werden, beispielsweise durch regelmäßig stattfindende Video- und Telefonkonferenzen. Allerdings hat sich gezeigt, dass bei virtuellen Meetings die Aufmerksamkeit oft zu wünschen übriglässt. Deshalb kann es sinnvoll sein, die konkreten Ergebnisse der Meetings in einem Protokoll festzuhalten. In diesem Zuge sollte außerdem geklärt werden, welcher Mitarbeiter wann erreichbar sein muss.

Herausforderung 3: Der Zusammenhalt im Team

Arbeiten die Mitarbeiter über längere Zeit im Homeoffice, kann sich das nachteilig auf das Gefühl von Zusammengehörigkeit auswirken. Das betrifft nicht nur die Vorgesetzten und Mitarbeiter, sondern auch die einzelnen Teams. Deshalb sind kreative Ideen gefragt, durch die sich das Team näher zusammenbringen lässt, anstatt sich zu entfremden. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Ein Onlinespieleabend, der gemeinsame Wochenabschluss per Zoom oder die Mittagspause via Skype stärken das Team auch auf die Distanz.

Herausforderung 4: Das Gleichgewicht im Team

Große Videokonferenzen stellen vor allem für die ruhigeren Mitarbeiter ein Problem dar. Wer plötzlich ungewohnt vor der Webcam agieren muss, reagiert meist noch introvertierter als im direkten Kontakt. Während offene Kollegen damit kein Problem haben, müssen die Vorgesetzten ein Gespür dafür entwickeln, welche Mitarbeiter sie verstärkt einbinden sollten.

Herausforderung 5: Die Stimmung im Team überblicken

Gute Vorgesetzte interessieren sich nicht nur für die Qualität der Arbeit, sondern auch dafür, wie es den Mitarbeitern geht. Beim Homeoffice ist das oftmals schwieriger. Denn während im Aufzug auch über Privates gesprochen wird, fallen diese Themen in der Videokonferenz mit den anderen Mitarbeitern unter den Tisch. Das kann zu Unmut und einem Gefühl von Allein-gelassen-Werden führen.

Herausforderung 6: Neue Mitarbeiter einarbeiten und Mitarbeitergespräche führen

Wenn sich das Team bereits kennt, stellen auch die Online-Meetings kein großes Problem dar. Dasselbe gilt für das Jahresendgespräch mit einem langjährigen Angestellten. Viel schwieriger ist es hingegen, wenn unangenehme Themen wie ein Kündigungsgespräch anstehen. Doch auch Vorstellungsgespräche stellen die Vorgesetzten und die Bewerber gleichermaßen vor Herausforderungen. Und wie wird der neue Kollege anschließend eingearbeitet? Und wie wird er oder sie ins Team integriert? In diesen Fällen ist der regelmäßige Kontakt besonders wichtig, damit sich auch neue Mitarbeiter auf die Zeit nach dem Homeoffice freuen können.

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