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An der erstmals digitalen Veranstaltung nahmen 500 Auszubildende aller deutscher Evonik-Standorte teil (davon rund 120 aus Hanau) und setzten sich u.a. mit der Geschichte der Evonik-Vorgängergesellschaften im Nationalsozialismus auseinander. Evonik steht für Vielfalt und Toleranz. Um dies auch schon den jüngsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit auf den Weg zu geben, findet seit 2017 in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt die Veranstaltungsreihe „MUTausbruch“ statt. In diesem Jahr kamen an zwei Tagen 500 Auszubildende aus dem ersten und zweiten Lehrjahr virtuell zusammen, um sich zu informieren und auch zu reflektieren, was Evonik sowie sie selbst heute gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung tun können.

In den vier Veranstaltungen setzten sich die Auszubildenden nicht nur mit der Geschichte der Evonik-Vorgängergesellschaften im Nationalsozialismus auseinander, sondern beschäftigten sich auch mit Rassismus und Antisemitismus in der Gegenwart. So wurden in den Workshops zu anti-muslimischen Rassismus und Antisemitismus deren Erscheinungsformen dargestellt und kritisch diskutiert.

Auch Falschinformationen, Verschwörungsgeschichten und sogenannte „Hate Speech“ zu identifizieren und damit richtig umzugehen, gehörte zum Lerninhalt. Rassismus zu identifizieren ist die eine Sache, darauf zu reagieren die andere. In dem Workshop „Haltung zeigen! Wie gehe ich mit Diskriminierung um?“ erarbeiteten die Auszubildenden daher anhand von Fallbeispielen Möglichkeiten, Stellung zu beziehen. Auch der BVB unterstützte MUTausbruch mit der Moderation eines Workshops. Bereits seit 2017 ist „MUTausbruch“ Teil der Haltungs-Kommunikation von Evonik und ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur. „Erinnerungskultur kann keine Sache der Politik und des Schulunterrichts allein sein“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik: „Es ist eine Aufgabe, der sich die gesamte Zivilgesellschaft stellen muss. Und dazu gehören auch wir – als Individuen wie als Unternehmen.“

„Unsere Vorgängergesellschaften haben ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft lange ignoriert“, so Dr. Andrea Hohmeyer, Leiterin des Konzernarchivs in Hanau und Referentin über die Unternehmensgeschichte in der NS-Zeit. „Wir aber sehen es als unsere Pflicht, uns dieser Verantwortung zu stellen und offen mit unserer Vergangenheit umzugehen. Rassismus und Ausgrenzung haben in unserem Unternehmen keinen Platz. Genau dafür steht MUTausbruch.“

Foto: Die vier Veranstaltungen fanden digital statt. Die Azubis wurden von allen Standorten zugeschaltet. Hier Moderatorin Linda Wozniak im Gespräch mit den Leitern der sechs Workshops. Foto: Evonik Industries

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