Arzt im Dialog: Psychische Störungen im Alter

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Viele ältere Menschen leiden – ebenso wie jüngere – an psychischen Problemen.

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Bei den über 65-Jährigen sind etwa 25 Prozent von psychischen Erkrankungen betroffen. Dabei ist etwa die Hälfte der Erkrankungen leicht ausgeprägt und die andere Hälfte so schwer, dass eine Behandlung erforderlich ist. Im Rahmen der kommenden „Arzt im Dialog“-Veranstaltung der Main-Kinzig-Kliniken werden Dr. Susanne Markwort, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, und ihre Stellvertreterin Daniela Jitaru über die beiden häufigen psychischen Störungen Demenz und Depression im höheren Lebensalter sowie deren Zusammenhänge referieren. Der Infoabend findet am Donnerstag, den 28. März ab 19 Uhr im Vortragsraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Schlüchterner Krankenhauses statt.

„Psychische Störungen bei Menschen im höheren Lebensalter werden oft gar nicht erst erkannt“, so Dr. Markwort: „Es kann im höheren Lebensalter schwierig sein, zwischen natürlichen Alterserscheinungen, körperlichen Erkrankungen und einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung zu unterscheiden, zumal oft körperliche Symptome im Vordergrund stehen können.“ Ältere haben häufig eine größere Scheu, sich gegenüber dem Arzt oder Angehörigen offen mitzuteilen – sei es aus Angst, stigmatisiert oder für verrückt erklärt zu werden oder sie glauben, sich „zusammenreißen“ zu müssen. In vielen Fällen verbergen sich die seelischen auch hinter körperlichen Problemen.

„Erschwerend kommt hinzu, dass es insbesondere Menschen der älteren Generation schwerfällt, seelische Schwierigkeiten zu beschreiben und sie als krankhaft zu bewerten“, sagt Jitaru. So bestehe die Gefahr, dass ältere Patienten erst spät in Behandlung gelangen und sich deshalb bestehende psychische Störungen und körperliche Krankheiten, wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder chronische Schmerzen bereits verstärkt haben können. Die Ärztinnen machen deutlich: „Auch für psychische Erkrankungen im Alter gilt: Je früher sich ein Patient in Behandlung begibt, desto größer sind seine erfolgreichen Behandlungschancen.“

Im Anschluss an den Vortrag beantworten die Ärztinnen gern die Fragen der Besucher. Der Besuch der Informationsveranstaltung ist wie immer kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.

Fotos: Dr. Susanne Markwort, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Daniela Jitaru, stv. Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

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