Das lästige Pfeifen im Ohr

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Es pfeift, es klingelt, es brummt oder pocht im Ohr – und kein anderer kann es hören: Jeder Zweite leidet mindestens einmal im Leben unter Ohrgeräuschen, auch bekannt als Tinnitus, also Phantomgeräuschen, denen keine konkrete externe Quelle zugewiesen werden kann.

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Häufigste Ursache ist Lärm, der die Sinneszellen der Hörschnecke im Innenohr schädigt, die Geräusche werden dabei von jedem Patienten anders wahrgenommen. Aber was kann man tun, wenn das Klingeln im Ohr erstmal da ist? Gehen die Geräusche auch wieder weg? Was sind die genauen Ursachen und was kann man zur Vorbeugung gegen Tinnitus tun? Auf diese und weitere Fragen wird Dr. med. Tobias Schoen, Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und leitender Arzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Klinikum Hanau, im Arzt-Patienten-Seminar am Donnerstag, den 5. Dezember, eingehen. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr und findet in der Aula der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Julius-Leber-Straße 2a, statt.

Die Ausprägung des Tinnitus kann sehr unterschiedlich sein. Manche Betroffene haben das Gefühl, die Geräusche kommen von außen, während andere denken, sie stammen direkt aus dem Kopf. Die Geräusche können auf einem oder beiden Ohren zu hören sein und dauerhaft da sein oder kommen und gehen. Meist können Menschen mit einem Tinnitus normal hören, er kann aber auch mit einem Hörsturz einhergehen. Häufig sind die Beschwerden nur schwach ausgeprägt, sodass sich Betroffene damit arrangieren können. Manchmal sind die Ohrgeräusche aber so laut, dass sie zur psychischen Belastung werden und den Alltag und die Lebensqualität der Patienten erheblich einschränken.

„Am Klinikum Hanau ist es uns wichtig, die Bevölkerung umfassend über Gesundheitsthemen zu informieren. Deshalb veranstalten wir in regelmäßigen Abständen die Arzt-Patienten-Seminare, bei denen unsere Experten zu den unterschiedlichsten Themen referieren und auf die Fragen der Besucher eingehen können“, erklärt der Geschäftsführer des Klinikums, Volkmar Bölke. Die Informationsveranstaltungen dauern jeweils rund eineinhalb Stunden. Es ist ausreichend Zeit für Fragen und Diskussionen vorgesehen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Foto: Dr. med. Tobias Schoen. Quelle: Klinikum Hanau

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