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Die Taufe an sich kann von Konfession zu Konfession unterschiedlich ablaufen und durchgeführt werden. Auch die jeweiligen Auffassungen oder Voraussetzungen für eine Taufe selbst, sind von Mal zu Mal unterschiedliche gestaltet. Sie kann zum Einen die Eingliederung in die Gemeinschaft der Christen sein und symbolisieren. Zum Anderen aber auch ein öffentliches Glaubensbekenntnis darstellen und bewirken.

Taufe von Kindern

Hierzulande werden im Gros fast ausschließlich Taufen im Baby- und Kindesalter durchgeführt. Aber auch im erwachsenen Alter werden hier und da Menschen getauft. Dem Kind den Segen mit auf den Weg zu geben, den Glauben an Jesus Christus und dass das Kind behütet und beschützt in Gottes Hand gegeben wird. Im Ritus der Taufe kommen viele dieser Aspekte und Hoffnungen zur Bedeutung. Gebete und Lieder der Taufzeremonie greifen den Dank der Familie für ihr neues Mitglied auf und richten sie bei der Taufe an sich und dem dazugehörigen Gottesdienst an Gott. Die Fürbitten bringen Gesundheit, Aufwachsen und Wohlergehen des Kindes, aber auch die Eltern mit ihrer neuen Verantwortung vor Gott selbst werden bei der Taufzeremonie mit eingebunden und abgeholt. Rituale und Abläufe sind hier oftmals in den Gemeinden identisch. Freie Taufen allerdings werden different durchgeführt und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mehr zum Thema Freie Taufen findet man auch hier.

Warum frei Taufen?

Eine Freie Taufe ist grundsätzlich eine Alternative zur klassischen Kindertaufe, die mit kirchlichem Hintergrund durchgeführt wird. Sie kann Aber auch sowohl mit, als auch ohne religiöser Inhalte und Riten gestaltet werden. Es handelt sich in erster Linie dabei um ein sogenanntes, rein familiäres Willkommensritual von Kindern - daher spiegelt sich das Thema Taufe auch in vielen Bekannten Sprüchen und Gedichten wieder. Es ist die Freude und die Begrüßung eines neuen Erdenbürgers und dies wird gebührend gefeiert. Mit Freunden, den Eltern, mit Taufpaten und der der gesamten Familie. Mittlerweile werden in Deutschland schätzungsweise nur die Hälfte aller Kinder tatsächlich auf kirchlichem Wege getauft. Die Anzahl der Kirchenmitglieder ist rückläufig. Und von den durchschnittlich rund 760.000 Geburten jährlich, werden nur etwa die Hälfte der Babys getauft. Dies bedeutet also, dass sich mittlerweile immer mehr Eltern von Neugeborenen gegen eine kirchliche und traditionelle Taufe ihres Kindes entscheiden. Bei der Freien Taufe handelt es sich vordergründig um die Begrüßung des Kindes und das Willkommen wird gebührend gefeiert. Bei einer kirchlichen Taufe steht eher das christliche Bekenntnis im Vordergrund und auch der Eintritt in die christliche Gemeinschaft und Kirchengemeinde, denn ohne den Beitritt im Vorfeld kann die jeweilige Person nicht getauft werden. Grundlegend beinhaltet Aber jedwede Taufe, dass die Eltern ihr Kind willkommen heißen und dies zusammen mit ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten in der eigenen Familie feiern und bekräftigen, die kommenden Aufgaben als Eltern gewissenhaft wahrzunehmen. Das kann insbesondere für Eltern ein ganz rührender wie einzigartiger Moment sein und auch für die Gäste einen sehr emotionalen Moment darstellen. Das Band zwischen Eltern und ihrem Kind wir gestärkt und dazu auch die Familienmitglieder und Taufpaten.

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