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Aufgrund der Corona-Pandemie boomt das Onlinegeschäft und damit wächst zugleich der Anteil der Bestellbetrugsdelikte. Die Strafverfolgungsbehörden sind an ihren Grenzen angelangt und kritisieren die laxen Sicherheitsvorkehrungen. Dabei ist das Vorgehen der Kriminellen stets gleich: Sie bestellen in den online Shops mit gestohlenen Identitäten oder gehackten Bezahldaten. Die Lieferung wird dann abgefangen.

Vom Landeskriminalamt Berlin wird von einem Massendelikt gesprochen und um die organisierten Cyberkriminellen zu fassen, sind polizeiliche Spezialermittler und Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften mit den entsprechenden IT-Kenntnissen erforderlich.

Ab 2021 gibt es die „starke Kundenauthentifizierung“

Häufig nutzen die Bestellbetrüger gestohlene Zahlungsdaten von PayPal-Konten oder Kreditkarten. In der Vergangenheit fehlte bei diesen Bezahlmethoden die „starke Kundenauthentifizierung“. Bei dieser muss der Kunde sich doppelt identifizieren, bspw. über eine TAN, die per SMS versendet wird. Doch erst seit Anfang Januar 2021 ist eben diese „starke Kundenauthentifizierung“ bei jeder online Zahlung Pflicht.

Dafür haben die Kreditkarten-Unternehmen das 3D-Secure-Verfahren entwickelt. Mit diesem soll das Bezahlen im Internet sicherer gemacht werden, bspw. per Passwort oder einem Fingerabdruck. Bei Mastercard wird dieses Sicherheitsverfahren „Mastercard Identiy“ genannt und bei Visa „Verified by Visa“. Durch diese Verfahren soll sichergestellt werden, dass hinter der Zahlung per Kreditkarte auch tatsächlich der Karteneigentümer steht. War dieser zusätzliche Sicherheitsschritt bis Ende 2020 freiwillig, so ist dieser nun verpflichtend. Der Hintergrund ist die Zahlungsdienstrichtlinie der EU, die vorsieht, dass Kunden künftig bei jeder elektronischen Zahlung in der Europäischen Union zweifach seine Identität nachweisen muss. Dies wird als starke Kundenauthentifizierung oder „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ bezeichnet.

Der Schutz vor Skimming durch die EMV-Technologie

Das sogenannte Skimming, bei dem es sich um eine relativ neue Betrugsmasche in Hinsicht auf die Kreditkarten handelt, hat durch die ebenfalls gesetzliche Ausstattung mit der EMV-Technologie ebenfalls eine Entschärfung erfahren. Bei dieser Masche spähen die kriminellen illegal die Daten der Kreditkarten durch nachträglich angebrachte Kartenaufsätze an Kartenterminals aus. Diese werden dann auf eine Blankokarte übertragen, die dann von den Betrügern genutzt werden kann.

Der Grund ist, dass die Daten nicht über den Magnetstreifen ausgelesen werden, sondern über den Chip. Aber dennoch bleibt ein Restrisiko, da es nicht möglich ist, komplett auf die Magnetstreifen zu verzichten, da im Ausland, bspw. wenn es um Geldabheben am Automaten im Ausland geht, diese Technologie noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Scams bei den Geldautomaten im Urlaub

Das Problem, das bei Geldwechsel an den Geldautomaten im Urlaub besteht, ist, dass es oft nur möglich ist, hohe Summen zu wechseln. So zeigen die Automaten bspw. in Prag Beträge ab 10.000 Kronen auf, was umgerechnet rund 400 Euro sind. Wer einen geringeren Betrag abheben möchte, der muss diesen manuell auswählen. Hinzu kommen die hohen Gebühren und die „Dynamic Currency Conversion“ Abfrage. Diese Transaktion bringt dem Geldautomatenbetreiber 40 Euro oder sogar mehr. Dabei handelt es sich um ein internationales Problem und daher lautet das Motto: Stets Geld in der Landeswährung abheben und in dieser auch bezahlen!

Kreditkarten weisen viele Vorteile auf

Sicherlich haben Kreditkarten viele Vorteile. Durch sie entfällt das lästige Geld wechseln im Urlaub, denn es kann einfach und problemlos am Automaten die jeweilige Währung abgehoben werden, was zugleich mit niedrigeren Gebühren verbunden ist.

Dabei hat der Kreditkartenbesitzer zwei Möglichkeiten, den Bargeldwechsel zu umgehen: Die bargeldlose Zahlung sowie das Abheben des Geldes in Landeswährung an den autorisierten Geldautomaten. IN beiden Fällen wird der aktuelle Tageskurs für den Währungstausch berechnet. Allerdings muss bei der Verwendung der klassischen Kreditkarten außerhalb der Eurozone mit Gebühren gerechnet werden. Eine Ausnahme sind die Reisekreditkarten – hier lohnt sich definitiv ein Vergleich. Denn bei der Nutzung dieser speziellen Kreditkarten einiger Anbieter fallen die Gebühren beim Abheben von Geld komplett weg. IN dem Fall ist dann die Nutzung der Kreditkarte deutlich im Vorteil gegenüber dem klassischen Bargeldwechsel.

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