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Doch ob die vereinbarten Leistungen im Zweifel auch in Anspruch genommen können, steht oftmals auf einem völlig anderen Blatt. Nicht selten kommt es vor, dass der Inhalt von Versicherungsverträgen zum Gegenstand eines Konflikts zwischen dem Versicherten und dem Versicherer wird.

Klassische Beispiele für Streitfälle im Versicherungsrecht sind etwa, wenn Versicherer nach schweren Schäden zunächst einmal keine Versicherungsleistungen erbringt und der Versicherte auf dem Schaden sitzen bleibt. Was können Versicherungsnehmer in solchen Fällen tun?

Unabhängige Streitschlichter

Sobald eine Versicherungsgesellschaft sich weigert etwaige Leistungen zu erbringen, gilt es zügig eine Lösung zu finden. Vorschnelles Handeln ist allerdings unangebracht, das Vorgehen sollte in aller Ruhe vorbereitet werden. Erste Anlaufstelle für Verbraucher ist in der Regel eine unabhängige Schlichtungsstelle. Ein sogenannter Ombudsmann ist in der Lage, Streitfälle außergerichtlich zu schlichten. In vielen Fällen lässt sich ein langes und mitunter kostspieliges Gerichtsverfahren so vermeiden. Ein Ombudsmann ist vornehmlich für folgende Versicherungen zuständig:

  • Berufsunfallversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Haus- und Gebäudeversicherung
  • Kfz-Versicherung
  • Lebensversicherung
  • private Rentenversicherung
  • private Unfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung

Ein Ombudsmann prüft die rechtlichen Aspekte eines Falles unabhängig. Die Inanspruchnahme dieser Form der Streitschlichtung ist für Verbraucher völlig kostenlos. 

Private Krankenversicherungen ausgenommen

Insbesondere auch aus aktuellem Anlass spielen auch Impfschäden immer wieder eine Rolle bei Auseinandersetzungen mit Versicherungen. Viele Menschen zweifeln den Nutzen der aktuellen Corona-Impfstoffe an oder messen diesen ein hohes Risiko bei. Haftungsfragen bezüglich Nebenwirkungen oder gar Schäden sind in diesem Bereich nicht einfach zu beantworten. Ein einfacher Verdacht, dass die Vakzination Auslöser für gesundheitliche Beschwerden reicht nicht aus, um hier zu seinem Recht zu gelangen, vielmehr muss ein entsprechender Schaden zweifelsfrei nachgewiesen werden. Ein Ombudsmann ist nicht bei privaten Krankenversicherungen zuständig, privatversicherte Verbraucher müssen sich hier an eine eigens dafür zuständige Stelle wenden oder gleich einen Anwalt einschalten. 

Wenn sich der Streit nicht schlichten lässt

Nicht immer ist es möglich, Streitfälle unkompliziert kostenlos und außergerichtlich zu klären. Oftmals ist die Faktenlage komplex und undurchsichtig, sodass ein aufwändiges Prüfverfahren unumgänglich wird. Wenn sich der Konflikt nicht durch einen Schlichtungsversuch klären lässt, kann es sinnvoll sein, einen Fachanwalt einzuschalten. Auf Streitfälle im Versicherungsrecht spezialisierte Juristen, lassen sich zusammen mit einem regionalen Ortsbezug, etwa Rechtsanwalt Hanau leicht finden. Diese Fachanwälte können gegen unberechtigte Leistungsablehnungen durch Versicherungen vorgehen und Versicherungsnehmern dabei viel Aufwand abnehmen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Ganz allgemein kann man sagen, dass die Vertragsbedingungen von Versicherungsverträgen in vielen Fällen von juristischen Laien kaum verständlich sind. Nicht umsonst heißt es im Volksmund, dass man das Kleingedruckte am besten zweifach lesen sollte. Es ist daher ratsam, sich vor jeder Vertragsunterzeichnung (in zunehmendem Maße auch bei digitalen Verträgen oder Vereinbarungen) die genauen Inhalte und Bedingungen gewissenhaft durchzulesen. So lassen sich unter Umständen langwierige und erfolglose Versuche auf einen vermeintlichen Leistungsanspruch zu beharren von vornherein vermeiden.

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