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Das gilt vorrangig für den privaten Autoverkehr, aber auch für die Öffentliche Personenbeförderung und den Gütertransport. „Die von den meisten größten Fahrzeugherstellern angekündigte Umstellung wird die gesamte Automobilbranche beeinflussen“, sagt Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU). Davon betroffen sind auch im Main-Kinzig-Kreis zahlreiche Unternehmen, die teilweise schon jetzt die Auswirkungen spüren.

Doch auch für die Politik vor Ort, die Wissenschaft und für die Bürgerinnen und Bürger bietet die Veränderung der Mobilität viele Herausforderungen und Chancen. „Die Fortbewegung mit Strom ist weit mehr als nur eine andere Antriebsart, sondern der Einstieg in eine wegweisende Technologie mit völlig neuen Konzepten“, sagt Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Angesichts der grundlegenden Bedeutung für Städte und Gemeinden aber vor allem für zahlreiche Arbeitsplätze hat der Wirtschaftsdezernent den Austausch zum Thema Verkehr, Infrastruktur, Umwelttechnik und Arbeitswelt angestoßen. Gemeinsam mit engagierten Kooperationspartner hat die Wirtschaftsförderung Main-Kinzig daher den EMOKON MKK KONGRESS auf den Weg gebracht.

Im Spessart Forum in Bad Soden Salmünster treffen sich am Freitag, 18. Juni, führende Köpfe aus den Bereichen Technik, Planung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Sie werden in den fachlich hochqualifizierten Workshops dieses Thema weit über eine Bestandsaufnahme hinaus weiterdenken und konkrete Aufgaben für alle Akteure erörtern. Am Samstag, 19. Juni, ist zudem eine Ausstellung rund um die E-Mobilität vorgesehen. „Schon bei den Vorbereitungen haben wir ein großes Interesse registriert und wir sind froh, dass der Kongress in diesem Jahr stattfinden kann“, sagt Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. Die Veranstaltung soll zudem die zahlreichen Automobilzulieferer im Kinzigtal unterstützen und motivieren, diesem Wandel offensiv zu begegnen und sich aktiv darauf einzustellen.

Die durch Corona bedingten Auflagen und Schutzmaßnahmen sorgen zwar immer noch für erhebliche Einschränkungen insbesondere beim Publikumsverkehr, aber der fachliche Austausch durch Workshops, Vorträge und Ausstellungen ist weitgehend möglich. Verschiedene Arbeitsforen sind ab 9:30 Uhr geplant sowie Fachvorträge, Workshops und Expertenaustausch, eine Ausstellung rund um die E-Mobilität, eine Teststrecke für Probefahrten sowie Infostände von Organisationen und Unternehmen.

Angekündigt haben sich Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet sowie die Entscheidungsträger aus Städten und Gemeinden. Das Grußwort zum Auftakt spricht die Parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Elisabeth Winkelmeier-Becker. Der Präsident des Bundesverbandes eMobilität, Kurt Sigl, wird den inhaltlichen Einstieg in das zur Zeit sehr aktuelle Thema liefern. Insgesamt mehr als 30 Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen werden jeweils den neuesten Stand der Entwicklung und Umsetzung vorstellen. Nach Auskunft des Leiters des Referates Wirtschaft, Arbeit und digitale Infrastruktur, Walter Dreßbach, kommen die Vortragenden unter anderem vom Fraunhofer-Institut, der Hochschule Fulda, der Firma Umicore, der Bundesagentur für Arbeit und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Darüber hinaus sind örtliche Akteure beteiligt wie der Bernd Weidmann, Betreiber mehrerer Gründerzentren im Kinzigtal sowie Bernhard Wolf, Geschäftsführer der WOCO Industrietechnik GmbH aus Bad Soden-Salmünster.

„Wir haben Vertreterinnen und Vertreter aus nahezu allen relevanten technischen und wissenschaftlichen Bereichen, aus Interessenverbänden sowie aus der Politik für unsere Veranstaltung gewinnen können“, betont Dreßbach. Entsprechend hoch sei auch die Resonanz der Anmeldungen für diese Premiere gewesen. Das gemeinsame Ziel sei es, diese hochkarätige Fachtagung regelmäßig in Bad Soden-Salmünster zu etablieren. Für Bürgermeister Dominik Brasch ist die Tagung „eine perfekte Gelegenheit, die Kurstadt mit einem weiteren zukunftsweisenden Thema zu profilieren“. „Die Vorteile emissionsfreier Antriebe lassen sich hervorragend mit den gesundheitsfördernden Aspekten von Bad Soden-Salmünster verbinden“, betont er. Zudem biete die Stadt mit dem Spessart Forum, dem angrenzenden Park sowie den vielen Übernachtungsmöglichkeiten auch die notwendige Infrastruktur für eine solche Veranstaltung.

Gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann teilt er die Überzeugung, dass  E-Mobilität ein zentraler Bestandteil eines smarten und ressourcenschonenden urbanen Lebensstils der nahen Zukunft sein kann. Neben anderen Antriebsarten ist die benötigte Infrastruktur relativ einfach aufzubauen und gut zu ergänzen mit bestehenden Systemen. Das macht Elektromobilität zu einem attraktiven Wachstumsmarkt für mittelständische und große Unternehmen. Erneuerbare Energie, eine passende Infrastruktur, attraktive Angebote rund um neue Fahrzeuge sowie ein vernetzter Nahverkehr in den Regionen sind dabei wichtige Standortfaktoren.

Im Main-Kinzig-Kreis sind schon jetzt annähernd 1500 reine Elektrofahrzeuge und rund 5800 Hybridmodelle sind zwischen Maintal und Sinntal unterwegs, für Elektrofahrräder wurden mehr als 40 Ladepunkte geschaffen. Autofahrer finden über 140 Ladestationen im Main-Kinzig-Kreis, weitere 30 sollen in den kommenden Monaten entstehen. „Wir haben uns längst auf den Weg gemacht und wollen mit unserem Kongress diese Entwicklung fortsetzen“, kündigt Kreisbeigeordneter Ottmann an. Informationen und Anmeldungen unter www.emokon-mkk.de.

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