Weihnachten kommt immer so plötzlich

Vogler
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Der November macht seinen Namen als trüber und oft regnerischer Monat bislang alle Ehre.

Die Tage sind auch gefühlt deutlich kürzer geworden, wobei die Zeitumstellung dazu ihren Beitrag leistet, weil die Dunkelheit viel früher einsetzt. Der November hat für viele Menschen aber auch eine sehr erfreuliche Seite: Am Monatsende wird „Weihnachtsgeld“ gezahlt. Allerdings fällt die sogenannte „13. Monatsvergütung“ heute oft nicht mehr ganz so üppig aus, als zu den „Wirtschaftswunderzeiten“ der Bundesrepublik Deutschland.

Gleichwohl empfindet jeder Lohn- und Gehaltsempfänger diese Zuwendung als „warmen finanziellen Regen“. Dieses Zubrot erleichtert es auch, den Wünschen der Familie nachzukommen und ein attraktives Weihnachtsgeschenk für die Lieben zu erwerben. Und genau das ist heute gar nicht mehr so einfach. Die üblichen Dinge des täglichen Bedarfs werden heute ohnehin immer dann gekauft, wenn es nötig ist. Die Zeiten, in denen beispielsweise ein Fernseher oder eine Stereo-Anlage als besonderes HighLight erst unter dem Weihnachtsbaum präsentiert wurden, die sind vorbei. Falls die Glotze im Laufe des Jahres ihren Geist aufgibt, ist heute kaum jemand bereit, auf das Pantoffel-Kino gegebenenfalls mehrere Monate zu verzichten.

Etwas anders sieht es mit der Bescherung für die Kinder aus. Zumindest für jüngeren Buben und Mädchen gibt es zum Nikolaustag noch „Wunschzettel“. Überdies sind die Anliegen in den letzten Jahren auch deutlich opulenter geworden. So gesehen ist das Weihnachtsgeld schon eine wesentliche Hilfe, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

Im November beginnt aber auch die Zeit von Märkten, auf denen Spielzeug der besonderen Art feilgeboten wird. Holz ist dabei ein bewährter Grundstoff, aus dem so manch nachhaltiges Spielzeug entsteht. Oft sind diese handwerklich gefertigten Produkte langlebiger, als solche aus industrieller Fertigung und können ebenso große Freude bereiten – oft sogar noch mehr, als Dinge, die allein durch die Medienwerbung kurzlebig Trends setzen und alsbald wieder in der Versenkung verschwinden.

Zum Autor

Im Jahre 1971 startete Hans-Jörg Vogler (69) als nebenberuflicher Vereinsberichterstatter seine journalistische Karriere und nach Stationen als Redaktionsleiter und Mitarbeiter mehrsprachiger, internationaler Kundenmagazine sowie als Autor von vier Büchern arbeitet der gelernte Redakteur bis heute in Biebergemünd als "Freier Autor" für namhafte Fachpublikationen. Seine enge Verbundenheit zu den lokalen Medien hat er dabei nie verloren: Als Redakteur betreut er gegenwärtig das Mitarbeitermagazin "WIR" der Oikos-Gruppe (Bien-Zenker und Hanse Haus) und leistet für mehrere Unternehmen in ganz Deutschland "Formulierungshilfe" für deren Öffentlichkeitsarbeit. Von 1977 bis 2011 gehörte Vogler - mit einer kurzen Unterbrechung - als CDU-Abgeordneter dem Main-Kinzig- Kreistag an. Partei und aktiver Politik hat er seit langem den Rücken gekehrt.

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