Rado Mollenhauer in Paris auf der Erfolgsspur

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Am vergangenen Wochenende, startete Rado Mollenhauer am Samstag bei der Ju-Jutsu Paris Open 2016.

Aufgrund der internationalen Besetzung zählt dieses Turnier zu den größten und schwersten im Kalender. Nach einem Full Ippon Sieg in seinem ersten Kampf gegen seinen spanischen Kontrahenten tat sich Rado gegen den nachfolgenden Franzosen deutlich schwerer. Erst die kontinuierlichen Zurufe von Bundestrainer Steffen Heckele spornten Rado an, in den letzten Sekunden seinen Punkterückstand aufzuholen und den Kampf in letzter Sekunde zu gewinnen.

Gegen den späteren Gesamtsieger aus Russland musste sich Rado aber im Halbfinale geschlagen geben. Mehrere zweifelhafte Passivitätsstrafen führten letztlich zur Disqualifikation (jap.: Hansoku-Make) und verwiesen Rado ins Bronzefinale. In Diesem drehte er dann nochmal auf, setzte die Anweisungen des Bundestrainers von Beginn an um und holte die ersten Punkte gegen seinen Gegner aus Spanien. Leider knickte Dieser um und verletzte sich so stark, dass er nicht mehr weiter kämpfen konnte. Eine beachtliche Leistung von Rado, die am Ende mit der Bronzemedaille auf diesem internationalen Turnier belohnt wurde. Somit hat Rado erneut bewiesen, dass er zurecht zu den Top 5 in der Welt zählt.

Am Sonntag, dem zweiten Wettkampftag startet Rado nochmals und zwar bei dem Bodenturnier. Mit reichlich Losglück erreichte er in der international stark besetzten Schwergewichtsklasse zur Überraschung sogar das Halbfinale. Nach einem spektakulären Ausheber gelang es seinem französischen Kontrahenten ihn jedoch in die Rückenlage zu bringen aus der sich Rado bis zum Kampfende nicht mehr befreien konnte und ins kleine Finale verwiesen wurde. Sein dortiger Gegner überzeugte mit technischer Überlegenheit und sammelte sich einen Punktevorsprung den Rado bis zum Ablauf der Zeit nicht mehr aufzuholen wusste. Ein 5. Platz in diesem Turnier, in einer ihm ungewohnten Sparte, war dennoch ein gelungener Abschluss dieses Wettkampfwochenendes.

Auch Coach Pommert, der Rado während des Bronzefinales mit hilfreichen Anweisungen wie: "Selber!", "Du zuerst" und "Jetzt hol dir den Punkt", anfeuerte, zeigte sich mit der Leistung seines Athleten sichtlich zufrieden. In den nächsten Wochen geht es ins Trainingslager zur Vorbereitung auf den Europacup in Belgien. Chris Müller konnte diesmal leider aufgrund einer Verletzung die er sich im letzten Oberligakampf zugezogen hat, nicht am Start sein. Dennoch hat Chris zuhause mitgefiebert und Rado so unterstützt. In ca. 4 Wochen wird auch Chris wieder ins Wettkampftraining einsteigen und der JCW wünscht beiden eine erfolgreiche Saison auf dem Weg zur Teilnahme bei der Weltmeisterschaft 2016 im November in Polen.

Weitere Informationen zu dem Judo­ und Ju­Jutsusport sowie dem JC Wächtersbach finden Sie auf unsere Homepage unter www.jc­-waechtersbach.de

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